Gesang- und Sportverein Höpfigheim 1860 e.V.
Gesang- und Sportverein Höpfigheim 1860 e.V.

Fußball NEWS

16.08.2021

 

Saison startet mit einem Knaller – Derbytime in Steinheim

 

Lange warteten Vereine, Spieler und Fans auf den Start in die neue Fußball-Saison. Corona bedingt war seit Oktober 2020 kein Punktspiel mehr zu sehen. Am Sonntag geht es endlich wieder los. Und der erste Spieltag hat es gleich ins sich – der GSV-Express macht halt im Riedstadion in Steinheim.

 

Mit der seit einiger Zeit bestehenden Spielgemeinschaft SG Steinheim-Erdmannhausen trifft der GSV dabei in der Kreisliga A auf einen Ligakonkurrent, bei dem man durchaus davon ausgehen darf, dass einem hier die Besten aus zwei Vereinen auf dem Platz gegenüberstehen. Somit ist zumindest die Favoritenrolle klar festgelegt. Genau das ist es aber auch, was die Verantwortlichen und Spieler besonders reizt – DAS Derby der Liga gegen einen top besetzten Gegner. GSV-Spielertrainer Norman Röcker formuliert das so: Wir freuen uns riesig, dass wir loslegen können. Und dass es gleich ins Derby gegen Steinheim-Erdmannhausen geht, ist natürlich besonders toll. Während unserer Vorbereitung, die ich insgesamt als befriedigend werte, konnte man sehen, wie sich die Mannschaft immer mehr gefunden hat. Die Pause war doch lang und Fitness und Abläufe brauchen einfach ihre Zeit. Als Manko empfinde ich die Urlaubsplanung einiger Spieler, immer wieder fehlte Personal, dadurch können wir nicht von einer perfekten Vorbereitung sprechen. So sind auch am Sonntag einige unserer Leistungsträger nicht am Start, aber die Jungs, die auflaufen, werden vorbereitet und hochmotiviert in das Match gehen. Auf alle Fälle sind wir heiß auf die Partie im Riedstadion und hoffen, dass auch unsere GSV-Fans in die „Hauptstadt“ pilgern, um uns zu unterstützen.“

 

Mit welcher Taktik er die Sache angeht, wollte der GSV-Coach nicht verraten. Deutlich zu spüren ist allerdings im gesamten Verein die Vorfreude und Aufbruchstimmung. Und was gibt es Schöneres, als die ohnehin schon attraktive Liga mit diesem Derby zu beginnen?!

 

Sonntag, 22.08.2021   15 Uhr     Riedstadion Steinheim     SG Steinheim-Erdmannhausen – GSV I

 

HJR

Blitzturnier: TSV Heimerdingen II holt sich den Pokal

10.08.2021

Blitzturnier:

TSV Heimerdingen II holt sich den Pokal

 

Beim 1. GSV Höpfigheim Blitzturnier zeigt sich die Mannschaft aus dem Strohgäu in Frühform und entscheidet beide Spiele für sich – der Jubel war groß über den Erfolg im Kälblingswald.

 

Mit dem VfL Gemmrigheim und dem TSV Heimerdingen II hatte sich der GSV Höpfigheim zwei Teams auf Augenhöhe eingeladen. Engagierte, faire Spiele, die dennoch mit Einsatz geführt wurden begeisterten die Zuschauer – ein Happy End gab es für den Gastgeber jedoch nicht.

 

Im ersten Spiel gegen den VfL Gemmrigheim zeigt der GSV-Express eine druckvolle Partie, die mit etwas mehr Abschlussglück auch noch das ein oder andere Tor mehr möglich gemacht hätte. Der Gast aus der Neckarstadt hielt kräftig dagegen – am Ende siegten die Helden vom Kälblingswald, nach Toren von Röcker, Öztürk und Aydin, mit 3:2. Im zweiten Spiel präsentierte sich der TSV Heimerdingen II gegen Gemmrigheim als die Elf mit der reiferen Spielanlage und siegte verdient mit 2:0. So kam es im letzten Spiel des Blitzturniers quasi zu einem Endspiel. Die Mannen um Spielertrainer Norman Röcker warfen die letzten Körner in die „Schlacht“, aber den Schwung aus der ersten Partie fand man nicht mehr. Einzig Torhüter Dominik Rothacker hielt mit teilweise glanzvollen Paraden dagegen – die 0:3 Niederlage konnte auch er nicht verhindern.

 

Mit einem verdienten Sieger ging dieser attraktive Turniertag zu Ende, der für einige der zahlreichen Zuschauer schon zum GSV-Weißwurst-Frühschoppen begonnen hatte und die auch ein paar Regenschauer nicht davon abhielten, bis zur Siegerehrung zu bleiben.

 

Aus GSV Sicht besonders erfreulich war, dass die neu beim GSV aufgenommene Freizeit-Fußballmannschaft CRL United mit großem Einsatz und Hingabe für reibungslosen Ablauf bei der Bewirtung und beim Auf- und Abbau des Turniertages sorgten – DANKE, das war Spitze!

 

HJR

 

03.08.2021
Blitzturnier mit Wanderpokal des GSV am Sonntag, 08.08.2021
 

Mit seinem 1. GSV-Blitzturnier läutet der Verein die heiße Phase des Saisonstarts ein. In knapp drei Wochen beginnt für GSV I die Punkterunde und man spürt, wie intensiv und fokussiert Trainer und Team die letzten Feinheiten herausarbeiten, die Intensität im Training ist bis in die Baumwipfel im Kälblingswald zu spüren – es geht um Stammplätze.

 

Das musste im Testspiel am vergangenen Sonntag auch der SV Germania Bietigheim II erfahren – immerhin Aufstiegsfavorit in der Kreisliga A Staffel 3 – der gegen eine hoch motivierte Truppe des GSV so gut wie keine Torchance herausspielen konnte und verdient mit 2:0 unterlag (Tore GSV: Öztürk, Aydin).

 

Ein weiterer, attraktiver Härtetest steht den Mannen um Spielertrainer Norman Röcker am kommenden Sonntag, 8. August, bevor. Man hat zwei Mannschaften – VfL Gemmrigheim I und TSV Heimerdingen II (beides A-Klasse) – zum 1. GSV-Blitzturnier eingeladen. Zu gewinnen ist ein großer GSV-Wanderpokal. Man probt quasi den Ligaalltag – mit Bewirtschaftung, Beschallung und als besonderes Zuckerl laufen die kleinen Kicker der GSV-Jugend zum Eröffnungsspiel mit den Großen ein. Außerdem findet zwischen den Spielen für jeden „Mutigen“ ein Torwandschießen statt – den Gewinnern winken attraktive Preise. Die Zuschauer können sich problemlos und schnell mit der Luca-App oder über einen „Besucherzettel“ registrieren. Wer so richtig Lust auf einen gemütlichen Frühschoppen verspürt, wird herzlich ab 10 Uhr ins GSV-Vereinsheim eingeladen – Weißwürste, Brezeln und Weizenbier stehen bereit.

 

Sonntag, 08.08.2021

13.30 Uhr            GSV I – VfL Gemmrigheim

15.00 Uhr            VfL Gemmrigheim – TSV Heimerdingen II

16.30 Uhr            GSV I – TSV Heimerdingen II

 

Bestens gekleidet ist der GSV-Fan mit den ab Sonntag erhältlichen GSV Fan Shirts – zu kaufen im „Hüttle“ im Stadion oder online im Fan Shop.

 

HJR

Spielertrainer Norman Röcker freut sich über seinen starken Neuzugang Patrik Henkelmann und Patrik freut sich offensichtlich dem GSV-Express anzugehören.

26.07.2021

Interview mit Neuzugang Patrik Henkelmann

 

Red: Hallo Patrik – willkommen beim GSV! Ist es richtig, dass deine sportliche Wiege beim TSV Grünbühl zu finden ist?

Pat: Ja, vielen Dank. Es ist richtig, dass ich meine Jugend beim TSV Grünbühl verbracht habe. Nach einem kurzen Intermezzo beim KSV Hoheneck bin ich dann wieder nach Grünbühl zurück.

 

Red: Wo wohnst du? 

Pat: Ich wohne in Ludwigsburg, in der Weststadt, suche zurzeit eine neue Wohnung in Ludwigsburg – vielleicht auch Richtung Tamm, wo ich bei VW eine Ausbildung als Logistikfachkraft absolviere.

 

Red: Wie hat das mit dem GSV geklappt?

Pat: Das lief über meinen Kollegen Benni Ternava (GSV Verteidiger), mit dem ich befreundet bin. Wir unternehmen einiges zusammen oder chillen einfach nur. Er hat mir vom GSV erzählt und gesagt, wie gut es ihm hier gefällt. Bin dann in 1-2 Probetrainings und hab schnell gemerkt, dass es passt.

 

Red: Welche Rückennummer wirst du haben?

Pat: Ich hab die 22 – da ich am 22.12. Geburtstag hab und ich werd dieses Jahr 22.

 

Red: Wie gefällt es dir bislang beim GSV und welchen Eindruck hast du von der Truppe?

Pat: Es gefällt mir sehr gut, hatte hier eine supernette Aufnahme, hatte schnell das Gefühl dazu zu gehören. Das Training selbst ist echt klasse, richtig professionell, abwechslungsreich mit klarer Struktur.

 

Red: Schon in den Testspielen hat man den Eindruck, dass du gerne da bist, wo es brennt… was für ein Spielertyp bist du?

Pat: …mmh… ist schwer, sich selbst zu beschreiben… ich denke, ich hab ne gewissen Konstanz im Spiel… Vorbilder hab ich in Luka Modric und Joshua Kimmich.

 

Red: Auf welcher Position werden dich die GSV-Fans meistens sehen?

Pat: Vermutlich am häufigsten im Zentrum… so auf der 8er Position, vielleicht mal 6er.

 

Red: Deine Lieblingsposition?

Pat: Ja, ich fühl mich im Zentrum wohl – da ist am meisten los.

 

Red: Wie beschreibst du deine Stärken?

Pat: Nun..da würd ich als Erstes sagen dass ich ruhig bin…sowohl am Ball…aber auch als Typ, bin     also nicht unbedingt ein lauter Spieler, spule lieber in aller Klarheit mein Programm ab. Ich denke auch dass ich technisch stark bin und auch gut antizipiere.

 

Red: Wird das Spiel gegen TSV Grünbühl für dich emotional besonders werden?

Pat: Oh ja..auf jeden Fall. Grünbühl ist die Mannschaft, die mich geprägt hat... da sind schon Emotionen dabei… sollte mir ein Tor gelingen, werd ich dann wohl auch nicht jubeln…

 

Red: Bei eurem Mannschaftsabend musste traditionell jeder Neuzugang ein Lied zum Besten geben… für welches hast du dich entschieden?

Pat: Tja, das ist ne kuriose Geschichte. Djordje (GSV Stürmer und Stimmungskanone) hat schon am dritten Training der Mannschaft ein Bild eines deutschen Rappers – Bausa – gezeigt und meinte, der sieht aus wie ich…. Find ich aber gar nicht…(lacht).. naja… so haben Daniele (Maffezoni, ebenfalls Neuzugang, Interview folgt) und ich beschlossen, zusammen ein Lied von Bausa zum Besten zu geben… (schmunzelt).

 

Red: Dann kann es ja nur noch heißen: Viel Freude und Erfolg beim GSV-Express.

Pat: Vielen Dank !!

 

Das sagt der Trainer über Patrik:

Mit Patrik haben wir wirklich einen sehr guten Fang gemacht. Schon in den ersten Probetrainings hat er gezeigt, was er für ne Klasse hat. Die Position, die er spielt, passt auch bestens in unser Anforderungsprofil – gerade im zentralen Mittelfeld brauchen wir eine konstante Größe. Vor allem, weil wir ja auch Marcel (Schanzel) eine Position nach hinten gezogen haben. Patrik hat sofort überzeugt und wir haben gehofft, dass er sich für uns entscheidet und umso schöner war und ist es jetzt auch, dass er sich uns angeschlossen hat. Und er hat uns bislang nicht enttäuscht – seine Ruhe am Ball, seine Technik und Übersicht, sein Spielverständnis sind wirklich exzellent. Fitness wird auch – wie bei jedem unserer Spieler – von Woche zu Woche besser. Was mich auch sehr freut ist die Art und Weise, wie er sich in die Mannschaft integriert hat – ist gleich gut angekommen und angenommen worden. Er ist ein Typ, der auch im Training Gas gibt und ich bin überzeugt, dass wir noch viele tolle Spiele von Patrik sehen werden.

 

HJR

 

KÄMPFEN – SPIELEN – SIEGEN – GSV !!

26.07.2021

GSV im Trainingslager und mit Sieg

So langsam kommt der GSV-Express in Fahrt. Beim Trainingswochenende im heimischen Kälblingswald war das Team fast vollzählig zusammen – so wurde nicht nur mit Laufeinheiten und Kraftübungen für die Fitness gearbeitet, sondern auch an taktischen Varianten, Lösungen in Spielsituationen und an Standards gefeilt.

 

Am Sonntagnachmittag dann der Abschluss mit einem Spiel gegen SV Pattonville 2 (A-Klasse Staffel 2). Vor allem in der ersten Halbzeit war von Ermüdungserscheinungen nichts zu spüren – laufstark und voller Spielfreude wirbelten die GSV-Jungs um den überragenden Spielführer Marcel Schanzel die Gäste durcheinander. Tore waren die erfreuliche und logische Konsequenz dieser Überlegenheit und so führte man bereits zur Halbzeit mit 5:1. Tore: Öztürk (2), Röcker (2), M. Kraft.

 

In der zweiten Halbzeit wurde dann fleißig gewechselt und das Spiel mehr verwaltet. Die Gäste erzielten noch einen Treffer zum Endstand von 5:2.

 

Überschattet wurde das faire Spiel jedoch von einer ohne Fremdeinwirkung verursachten Knieverletzung von Stürmer Djordje Leitze – Gute Besserung !

 

HJR

05.07.2021

GSV startet in die Vorbereitung
Nach langem warten und einer weiteren abgebrochenen Saison startete die erste Mannschaft des GSV Höpfigheim am letzten Donnerstag in die Vorbereitung der neuen Kreisliga A Saison. Spieler-Trainer Röcker und Co-Trainer Fender begrüßten die Jungs und schworen sie auf die neue Saison ein. Nach einem kurzen Waldlauf durch den Höpfigheimer Kälbling ging es natürlich im ersten Training auch an den Ball. Mit von der Partie waren auch die externen Neuzugänge Murat Öztürk, Patrik Henkelmann und Daniele Maffezzoni. Für die Trainer gilt es jetzt die Mannschaft nach dieser langen Pause wieder fit zu bekommen wie Coach Röcker uns erklärte: „Ich denke kein Fußballer hatte jemals so eine lange Fußball-Pause und deshalb gilt es jetzt erstmal in den nächsten Wochen behutsam die Jungs aufzubauen, sodass jeder wieder die nötige Fitness für die harte Kreisliga A Saison bekommt.“ 

 

Direkt am Tag danach, am Freitagabend, gab es auch den obligatorischen Teamabend im wiedereröffnetem Restaurant, der “Curth’s Melchior Jäger Stuben“ in Höpfigheim. Neben leckerem Essen und kühlen Getränken mussten die GSV Neuzugänge ihr Aufnahmeprüfung meistern. Wie jedes Jahr heißt dies mit einem Schnaps die Stimme ölen um dann für die Mannschaft ein Ständchen zu trällern.

 

Natürlich stehen auch wieder zahlreiche Testspiele an und zudem zum ersten Mal ein Blitzturnier auf heimischen Rasen.

 

Alle Termine:

11.07.  -  15:00 Uhr  -  TSV Asperg - GSV 

18.07.  -  11:30 Uhr  -  SGM Sachsenheim- GSV

25.07.  -  15:00 Uhr  -  GSV - SV Pattonville 2

01.08.  -  15:00 Uhr  -  GSV - SV Germania Bietigheim 2

08.08.  -  13:30 Uhr  -  GSV Blitzturnier mit GSV, VfL Gemmrigheim, TSV Heimerdingen 2

12.06.2021

Zurück auf dem Platz
Seit Dienstag dem 8. Juni 2021 ist die Jugend des GSV Höpfigheim zurück auf dem Fussballplatz.
 
Nach längerer Zwangspause waren vor allem die Kinder froh darüber wieder am Ball sein zu dürfen. Aber auch die Eltern und Trainer. Dank des Hygienekonzeptes des GSV, einen großen Dank an alle Beteiligten an dieser Stelle, konnten fast alle Kinder bei tollem Wetter begrüßt werden. Aufgrund der Vorgabe einen aktuellen und negativen Test vorzuweisen wird es sicherlich noch einige  Trainingseinheiten brauchen, bis wirklich alle Kinder wieder zukommen werden. 
 
Natürlich stand im Training mehr denn je der Spaß an erster Stelle. Wieder die Kontakte untereinander aufnehmen, aber auch mit dem Ball, Rasen und vor allem dem Tore schießen. Voller Zuversicht wird die Zeit bis zu den Sommerferien nun intensiv genutzt, um weitere Grundlagen für ein hoffentlich
reibungslose neue Saison 2021/22 zu festigen.
Wieder vereint – GSV Spielertrainer Norman Röcker freut sich über die Verpflichtung seines einstigen Sturmpartners Murat Öztürk.

12.06.2021

GSV mit Königstransfer

Mit einem Knaller beginnt die Vorbereitung zur neuen Saison für den GSV Höpfigheim. Als erste Neuverpflichtung sicherte man sich die Dienste des Verbandsliga Mittelstürmer und ehemaligen Sturmpartner von GSV-Spielertrainer Norman Röcker - Murat Öztürk. Im Interview mit unserer Redaktion spürt man die Vorfreude des Top-Stürmers in Zukunft dem GSV-Express anzugehören.

 

Red: Hallo Murat, Herzlich Willkommen beim GSV – ist es richtig, dass du in Kürze zum zweiten Mal Vater wirst ?

Murat: Ja, genau – im Juli erwarten wir unser zweites Kind.

 

Red: Glückwunsch dazu - was machst Du beruflich?

Murat: Ich bin Zerspanungsmechaniker bei einer Firma in Ottmarsheim.

 

Red: Du bist für den GSV, ja für die gesamte A-Klasse ein absoluter Top-Transfer. Wie kam es dazu dass Du in Zukunft dem GSV-Express angehören wirst?

Murat: Tja, hauptsächlich natürlich durch den Kontakt zu Norman. Wir haben zusammen gespielt und uns dabei auf und neben dem Platz immer gut verstanden. Ich weiß, dass er gut kicken kann und hab Bock, wieder mit ihm auf dem Platz zu stehen. Außerdem wohne ich mittlerweile in Erdmannhausen – da ist der Kälblingswald nicht soo weit weg (lacht).

 

Red: Was erwartest Du von der Kreisliga A?

Murat: Das ist schnell gesagt: So viele Siege wie möglich! Bin nicht zum GSV gekommen, um abzusteigen.

 

Red: Oh ja… diese Antwort werden die Fans des GSV sicher gerne hören. Einige Mannschaften kennst Du ja sicher – zu Zeiten der Landesliga hast Du ja z.B. gegen FC Marbach gespielt.

Murat: Zunächst einmal ist es einerseits schade, Mannschaften wie Marbach oder Ingersheim in der Kreisliga A zu finden, andererseits natürlich auch sehr reizvoll, sich mit diesen Teams zu messen – dazu noch der Derbycharakter in der Liga im Allgemeinen. Stell mir diese Begegnungen als Highlights vor… und freue mich sehr auf die Spiele.

 

Red: Mit welcher Rückennummer wirst Du spielen?

Murat: Spiele mit der Nummer 21

 

Red: Was waren Deine bisherigen sportlichen Highlights?

Murat: War ja bislang quasi ausschließlich beim TSV Heimerdingen und hab dort zwei Aufstiege erlebt (in die Landes- und Verbandsliga). Die Pokalspiele gegen Stuttgarter Kickers und FC Heidenheim sind mir auch noch in guter Erinnerung. Die Relegationsspiele zum Aufstieg in die Verbandsliga waren auch eine super Erfahrung – mussten immer weit fahren und sind spät nachts als Sieger zurück gekommen. Auch dass das Entscheidungsspiel später angepfiffen werden musste weil hunderte Zuschauer noch keinen Parkplatz hatten war ne heiße Sache.

 

Red: Du warst Torjäger in der Landes- und Verbandsliga – auch mit Deinem jetzigen Spielertrainer Norman. Wie habt ihr harmoniert – gibt es Momente, an die Du Dich besonders erinnerst?

Murat: Da fällt mir spontan das Spiel in Löchgau gegen den damaligen Tabellenführer ein – das haben wir 1:0 gewonnen und Norman hat ein schönes Tor gemacht. Wir haben immer sehr gut harmoniert, quasi als Doppelspitze, kein Konkurrenzkampf, eher eine perfekte Ergänzung – jeder hat dem anderen die Tore gegönnt, oft auch aufgelegt. Waren schöne Sachen dabei…. (schmunzelt)

 

Red: Auf was an Murat Öztürk dürfen sich die GSV-Fans freuen?

Murat: Ist natürlich schwer, sich da selbst zu loben… bin sicherlich ein Instinktfußballer, auch mal ein Schlitzohr. Was mir wichtig ist – ich bin kein Spieler, der nach zwei Minuten nach ner verpassten Chance den Rest des Spieles den Kopf hängen lässt. Während des Spiels hake ich so eine Situation sofort ab – mach mir eher mal nach dem Match meine Gedanken. Versuch aber auch schon mal vor dem Spiel, mir bestimmte Situationen vorzustellen und wie ich mich dann verhalte. Ich weiß was ich kann, versuch mich ständig zu verbessern, trainiere gern und dann ist´s halt im Spiel so, dass manchmal Sachen klappen und manchmal nicht…

 

Red: Worauf freut sich Murat Öztürk beim GSV?

Murat: Also in erster Linie auf die Jungs… Norman hat mir schon a bissle was erzählt… glaub das ist ne klasse Truppe. Und auf die GSV-Fans – hab schon mitbekommen, dass es da eine besondere Stimmung gibt. Natürlich auch, wieder mit Norman zusammen zu spielen. 

 

Red: Hast Du schon die Sportanlage des GSV begutachtet – wie gefällt es Dir hier im Kälblingswald?

Murat: Es gefällt mir sehr gut – ist auf alle Fälle schön schattig hier… beide Rasenplätze sehen top aus und liegen schön im Wald.

 

Red: Ab wie vielen Toren wärst Du in der kommenden Saison zufrieden?

Murat: Naja….grundsätzlich versuch ich so viele Tore wie möglich zu schießen… bin allerdings kein Stürmer, der generell 30 Tore pro Saison erzielt. Verstehe mich auch als Verbindungsstürmer, der die Kameraden einbindet und auch einige Bälle auflegt.

 

Red: Der Verein und die Fans freuen sich auf Dich – viel Freude und viel Erfolg!

Murat: Vielen Dank - ich freu mich auch hier zu sein!

 

Das sagt der Trainer über Murat:

Wir können Murat ohne Wenn und Aber als unseren „Königstransfer“ bezeichnen. Einen solchen Spieler verpflichten zu können freut mich außerordentlich. Die Umstände, dass er nach Erdmannhausen gezogen ist, wir schon als Sturmpartner zusammen gespielt haben und uns kennen und schätzen haben hier sicherlich mit den Ausschlag für seine Zusage gegeben. Er wird unsere Mannschaft in der Offensive verstärken. Für die harte Aufgabe in der A-Klasse zu bestehen benötigen wir einen so erfahrenen Mittelstürmer, der nicht nur spielerische Qualität mitbringt, sondern in gleichem Maße dazu beiträgt, dass sich unsere junge Truppe an ihm orientiert, von seinem Mannschaftsspiel und von seinen Tipps profitiert. Unsere jungen Talente werden sicher von ihm effektiv in Szene gesetzt werden und sich somit in ihrem Spiel nochmal verbessern. Ich hoffe, dass er fit und verletzungsfrei bleibt – dann können wir uns auf einen tollen Stürmer beim GSV freuen.

 

HJR

 

KÄMPFEN – SPIELEN – SIEGEN – GSV !!

07.06.2021

Der Ball rollt wieder beim GSV Höpfigheim

 

Im Kälblingswald, der Heimat des GSV-Express, dem Fußballteam des GSV Höpfigheim, waren am vergangenen Donnerstagabend  wieder vertraute Klänge zu hören – nein, nicht die unheimlichen Uhu-Rufe, das Wildschwein-Grunzen oder das Ächzen von E-Bike-Fahrern, denen der Akku zu früh leer gegangen ist…es war das Rufen von Fußballkommandos, das Klatschen eines Balles an den Torpfosten und das Lachen junger Sportler. Es ist wieder Fußball-Time !!

 

Nach einer langen Fußball-Pause, die Corona bedingt wieder einmal den Abbruch der Saison mit sich brachte, ist mit der Entscheidung des WFV, die Kreisliga A am 22. August 2021 zu starten, die Ampel auf Grün für die neue Saison gesprungen.

Der GSV schaltet ab jetzt in den Wettkampfmodus – es gilt, alles dafür zu tun, die Grundlagen für einen guten und erfreulichen Saisonverlauf zu schaffen. Außer der Lust auf das Spiel und aufs Training müssen die Trainer und Spieler momentan noch die üblichen Nachweise erbringen, wie Tests, Impfung oder Genesung. Dies gilt auch für die Neuzugänge (Bericht folgt in Kürze) und interessierte Spieler, die ins Probetraining kommen wollen. Das Trainergespann Röcker / Fender hat die ersten Wochen jeden Donnerstag (ab 19.30 Uhr) zum „offenen Training“ ausgerufen – externe Spieler, die gern den GSV-Express verstärken und sich in der A-Klasse beweisen wollen sind herzlich eingeladen.

 

HJR

 

KÄMPFEN – SPIELEN – SIEGEN – GSV !!

Noch ist nicht klar, wann man den GSV-Express wieder jubeln sehen kann – aber die Saisonplanung läuft.

04.05.2021

GSV I Trainer Röcker und Fender verlängern Verträge - 
Saisonplanung läuft an
 

 

Wie berichtet, wurde die Saison 2020/21 in der Kreisliga A ohne Wertung abgebrochen. Ab dem Moment der Entscheidung hat der Verein sofort die Weichen für die neue Saison gestellt. Ein wichtiger Anfang ist dabei die Vertragsverlängerung von Spielertrainer Norman Röcker und Co-Trainer Sven “Fenna“ Fender vom GSV I. Beide haben der Vertragsverlängerung zugestimmt. Im Interview spürt man bei beiden Coaches die Motivation, Leidenschaft und die Zuversicht. Genauso hört man im Interview mit der Sportlichen Leitung (SL) des GSV (Marcus Baier, Werner Wägerle, Niko Coufocotsios, Markus Zwicker und Volker Höger) heraus, wie überzeugt der Verein von beiden ist und welche Zielsetzung man gemeinsam verfolgt.

 

Red: Hallo, die Verträge sind verlängert. Wie sieht die Sportliche Leitung die Arbeit der beiden?

SL: Auch hallo, wir sind mit beiden sehr zufrieden. Sie leisten ausgezeichnete Arbeit. Mit großem Engagement haben sie es verstanden, die Neuzugänge zu integrieren, eine Spielidee zu entwickeln und die Jungs zu einer richtig guten Truppe zusammen zu schweißen. Die letzte Saison war für uns alle nicht einfach – neben der besonderen Herausforderung „Corona“ mussten die beiden aufgrund von Verletzungen immer wieder das Team umbauen. Somit gab es natürlich auch den ein oder anderen – teils unerwarteten – sportlichen Tiefschlag. Anderseits hat die Mannschaft uns und die Fans mit großartigen Spielen, wie z.B. gegen GSV Pleidelsheim oder dem historischen Sieg gegen FC Marbach geradezu begeistert. Durch die frühe Unterbrechung der Saison war es für Norman und Sven eine schwierige Situation weil man nicht wusste, wann und wie es weitergeht. Mit Einzel-Challenges, Online Meetings, virtuellen Spieleabende haben sie die Stimmung und Fitness im Team hoch gehalten. Kurz gesagt: Die zwei sind das perfekte Duo für unseren GSV und wir sind froh, dass beide für die neue Saison zugesagt haben.

 

Red: Gibt es für die neue Saison Vorgaben an das Trainerteam?

SL: Zunächst einmal hoffen wir alle, dass die neue Saison endlich mal wieder im normalen Wettkampfmodus unter regulären Bedingungen gespielt und beendet werden kann. Daher ist unser Ziel, rein sportlich die A-Klasse zu halten. Wir freuen uns auf eine Saison mit vielen packenden Derbys und möchten für die Gegner so unangenehm wie möglich sein. Derzeit laufen die Planungen auf Hochtouren. Wir stehen in engem Austausch mit den Coaches. Oberste Priorität ist, die Mannschaft zusammen zu halten. Durch sinnvolle Ergänzungen soll die Qualität gesteigert und der Konkurrenzkampf angeheizt werden.

 

Red: Fenna (Co-Trainer) – worin liegen die Hauptgründe für deine Zusage?

Fenna:  Nach diesen zwei Jahren, die jeweils mit einem Abbruch endeten, war für mich klar, dass wenn der Verein mit uns Coaches weitermachen möchte, ich auf jeden Fall dabei bin. Norms (Spielertrainer Norman Röcker) und ich wollen mit unserem GSV, dem Gallischen Dorf, gemeinsam das sportliche Ziel erreichen, die Liga zu halten und uns in der attraktiven Kreisliga A zu etablieren. Wichtig war für mich, dass die Vereinsführung geschlossen weiter macht und natürlich, dass Coach Norms mit an Bord bleibt.

 

Red: Juckt es den engagierten Co-Trainer, irgendwann auch wieder mal als Cheftrainer zu arbeiten?

Fenna: Momentan bin ich mit meiner Aufgabe sehr zufrieden. Mittlerweile bin ich seit 2007 konstant als Trainer tätig. Von der Saison 2011/12 bist 2018/19 als GSV-Spielertrainer der Zweiten und seit da als Co-Trainer der Ersten. Das heißt, ich gehe jetzt mit dem GSV in meine elfte (!) Saison. Es macht mich stolz, Teil der GSV-Familie zu sein. Deshalb hab ich mir überhaupt keinen Kopf gemacht, ob ich nochmal als Chefcoach arbeiten möchte. Es gibt beim GSV auch noch andere interessante Positionen – mal schauen, was die Zukunft bringt. Momentan liegt der Fokus komplett auf der neuen Saison und wir gehen mit VOLLGAS in unsere dritte Kreisliga A Saison.

 

Red: Norman (Spielertrainer), auch an dich die Bitte, deine wichtigsten Punkte für die Zusage zu benennen.

Norms: Zu allererst möchte ich sagen, dass ich sehr froh und glücklich darüber bin, dass wir unsere Verträge verlängert haben. Nachdem die beiden letzten Saisons abgebrochen worden, war für mich schnell klar, dass mein Weg mit dem GSV noch nicht zu Ende ist. Die Kreisliga A macht enorm Spaß und das war auch so, obwohl wir aufgrund der besonderen Umstände nicht komplett durcharbeiten konnten. Unser großes Ziel, von Vereinsführung, Trainer und Mannschaft ist, uns sportlich in der A-Klasse zu beweisen. Hab mit meinem Team noch viel vor, bin sehr zufrieden, es macht sehr viel Spaß mit den Jungs zusammen zu arbeiten, wie sie mitarbeiten, wie sie sich weiter entwickeln und richtig reinknien. Auch das Team drum herum, da natürlich angefangen bei meinem Co-Trainer Fenna, bei dem es für mich ganz wichtig war, dass er weiter macht. Er ist einfach die perfekte Ergänzung. Genauso wie die Abteilungsleitung, die sportliche Leitung, die auch zusammen bleiben und große Ziele haben. Die Aufbruchstimmung beim GSV ist nach wie vor vorhanden und so war es für mich klar, weiter zu machen. Freu mich sehr darauf.

 

Red: Gibt es für die neue Saison Vorgaben an das Trainerteam von Seiten der Sportlichen Leitung?

Norms: Nun, wenn man so will, ist eine klare Vorgabe an das Trainerteam, dass wir uns in der Kreisliga A halten. Wir sind zwar jetzt die dritte Saison in der Liga, diese Tatsache hat aber aufgrund der Umstände nur bedingt einen Stellenwert. Wir wollen zeigen, dass wir das aus eigener Kraft schaffen können. Das wär ein Riesenerfolg – ein Klassenerhalt in der Kreisliga A ist mit einer Meisterschaft in der Kreisliga B gleichzusetzen. Vor allem in unserer Kreisliga A, in der so starke Teams wie GSV Pleidelsheim, FC Marbach oder auch SV Pattonville am Start sind. Viele bezeichnen die Liga deshalb als „kleine Bezirksliga“. Da macht es dann aber auch besonders Spaß, Sonntag für Sonntag um die Punkte zu kämpfen. In dieser top besetzten, attraktiven Liga zu bleiben könnte man als Vorgabe der Sportlichen Leitung verstehen. Natürlich deckt sich dies mit unserer eigenen Vorgabe und Ansporn an uns Trainer und unser Team. Hier gilt es, alle an einem Strang zu ziehen, die Kräfte zu bündeln. Dann erreichen wir dieses große Ziel, uns als kleiner Verein, als Gallisches Dorf, gegen die Großen durchzusetzen. Wenn es uns – sportlich – gelingt, das zu packen, wär das ein Riesending… dann werden wir richtig feiern. Jetzt freu ich mich erstmal auf die neue Saison – und bin richtig heiß!!

 

HJR

 

KÄMPFEN – SPIELEN – SIEGEN – GSV !!

GSV-Co-Trainer Seven „Fenna“ Fender blickt zuversichtlich nach vorne

27.04.2021

Interview mit Co-Trainer Sven „Fenna“ Fender

 

Die Saison 2019/2020 ist abgebrochen worden. Für den GSV heißt es, auf ein Neues – wieder in der A-Klasse. Was natürlich Fans und Verein freut, gibt es doch wieder attraktive Derbys, bedeutet für die GSV Verantwortlichen, insbesondere das Trainerteam, schon jetzt den Blick nach vorne zu richten und die Weichen zu stellen – für die Gleise, auf denen der GSV-Express wieder unter Volldampf donnern soll.

 

Ein aufgeräumter und optimistischer Co-Trainer Sven „Fenna“ Fender stand im Telefon-Interview Rede und Antwort.

 

Red: Nun also ist die Saison abgebrochen worden – gibt es da ein lachendes und ein weinendes Auge beim Co-Trainer?
Fenna: In dieser Situation gibt es nur ein weinendes Auge. Jeder Fußballer will seiner Leidenschaft nachgehen und sich den direkten Duellen im Wettkampf stellen. Natürlich dürfen wir weiter in der Kreisliga A spielen, aber ich bin der festen Überzeugung, dass wenn wir die komplette Saison hätten spielen können, wir dieses Ziel auch sportlich erreicht hätten. Ich wünsche mir für ALLE, dass wir zeitnah wieder in unseren Alltag zurückkehren können und wir dann auch wieder in den Liga-Betrieb einsteigen und uns endlich mal in dieser Kreisliga A über eine komplette Saison beweisen dürfen.
 

Red: Wie muss man sich jetzt die nächsten Wochen vorstellen – plant ihr schon die Vorbereitung auf die neue Saison?
Fenna: Das ist genau richtig, wir sind gerade mitten in der Planung für die neue Saison. Wichtig war, dass der Verband eine verbindliche Entscheidung getroffen hat, damit die Vereine mit der Planung starten können. Unser Ziel als GSV ist es, die Weichen so zu stellen, dass wir, wenn wir wieder auf den Platz dürfen, sofort in den Trainingsbetrieb einsteigen können und unseren Kader soweit zusammen haben.
 

Red: Wie siehst Du die Entwicklung der Mannschaft und an welchen Stellschrauben sollte für die neue Runde gedreht werden?
Fenna: Ich sehe die Entwicklung der Mannschaft als sehr positiv. Wir haben uns letztes Jahr gut verstärkt, qualitativ und in der Quantität. Einige Spieler haben Führungsrollen übernommen, die Stimmung im Team war mega gut. Rein punktemäßig haben wir uns unter unserem Wert verkauft, aber die Entwicklung empfand ich dennoch sehr gut. Eine wichtige Stellschraube ist, dass sich verletzte Spieler – immerhin 6-7 - in dieser langen Pause komplett regenerieren konnten (Beispiel unser Coach Norms, der sich einer OP im Sprunggelenk unterzogen hat, ist wieder bei 100% und kann wieder schmerzfrei laufen). Eine weitere Stellschraube sind Neuzugänge, die den Konkurrenzkampf ankurbeln und neuen Schwung in das junge Team bringen.
 

Red: Habt ihr schon Rückmeldungen wie es personell aussehen wird? Bleibt die Truppe zusammen?
Fenna: Wir sind gerade in den Spielergesprächen mit unseren Jungs, bzw. bereiten auch Gespräche mit möglichen neuen Spielern vor. Ich glaube, dass die Jungs den gleichen Ehrgeiz haben wie unsere Vorstandschaft und wir Coaches, dass wir endlich gemeinsam eine komplette Saison in der Kreisliga A spielen können. Wir hoffen, dass wir mit dem gleichen Kader + X in die neue Saison starten werden.
 

Red: Man hat das Gefühl, Du und Spielertrainer Norman (Röcker) harmonieren sehr gut. Wie intensiv ist euer Austausch und wie empfindest Du die Zusammenarbeit allgemein?
Fenna: Als wir das Traineramt vor zwei Jahren übernommen haben, kannten wir uns aus vergangenen Jahren als Gegenspieler, die oft auch hitzig waren, wenn man uns aber kennt, weiß man, so sind wir....(lacht) Als Norms dann zum GSV zurück kam und mit Werner Wägerle die erste Mannschaft trainiert hat, sowie Marcus Zwicker und ich die Zweite Mannschaft haben wir uns auf Anhieb gut verstanden und waren ein richtiges 4er Trainerteam des GSV. So hat sich das dann entwickelt. Norms und ich haben sehr viel ähnliche Ansichten, über System, Aufstellung, Trainingsinhalte und das Miteinander mit der Mannschaft. Wir tauschen uns stetig aus, schätzen und respektieren die Meinung des anderen. Mir macht es mit Norms sehr viel Spaß und ich freue mich darauf, dass wir uns hoffentlich bald wieder häufiger auf dem Platz und in der Kabine sehen.
 

Red: Die Fans würden sich freuen – wird es dieses Jahr eine richtige Saisoneröffnung geben?
Fenna: Wir als GSV sagen NATÜRLICH, das wäre Spitze, wenn es möglich wäre. Nur wissen wir momentan nicht, wann es weiter geht... und wenn es weiter geht, was für Einschränkungen wird es geben. Ich denke eine Saisoneröffnung macht nur Sinn, wenn Zuschauer dabei sein dürfen, der Verkauf von Essen und Trinken genehmigt wäre, und wir unseren Alltag soweit wieder haben, dass wir auch in einer Gruppe zusammenstehen und über den GSV philosophieren können. Ich hoffe, dass es ab Juli soweit sein wird. Aber das ist nur meine optimistische Einschätzung.

 

KÄMPFEN – SPIELEN – SIEGEN – GSV !!

02.03.2021

GSV Express auf dem Wartegleis

 

Seit Oktober 2020 ist die Saison auch in der Fußball Kreisliga A unterbrochen – eine klare Aussage, wie es weitergehen wird kann keiner treffen. Selbst der WFV (Württembergische Fußballverband) skizziert diverse Szenarien, bis hin zum Abbruch der Saison. In diesem Vakuum gilt es für die Vereine, sowohl im Bereich sportlicher Aktivitäten, als auch im Bereich sozialer Kontakte im Sinne bestehender Verordnungen das Mögliche und Beste zu machen. Beim GSV Höpfigheim wird dies in Individual Challenges und Videokonferenzen umgesetzt. Spielertrainer GSV I Norman Röcker äußert sich hierzu und zu weiteren Gedankenspielen im Telefon-Interview.

 

Red: Hallo Norman, der Fußball steht still. Wie geht ihr im Verein und in der Mannschaft damit  um?

Norman: Hallo – ja, wie in allen Bereichen hat uns der aktuelle Lockdown hart getroffen. Im sportlichen Bereich fehlt uns der Wettkampf, die Ausübung unseres geliebten Sports, im sozialen Bereich natürlich das Zusammensein, die Energie in der Kabine, die Anspannung, aber auch die gemeinsame Freude. Es ist, wie es ist. Da wir nicht gemeinsam trainieren können gibt es für die Jungs Wochenaufgaben, Challenges (Herausforderungen) die größtenteils mit Laufeinheiten zu tun haben und mein Co-Trainer Fenna und ich freuen uns, dass die Truppe so gut mitmacht. Ansonsten halten wir Kontakt über WhatsApp oder wie heute Nachmittag (siehe Foto) tauschen uns in einem Online Chat aus. Natürlich sind wir alles leidenschaftliche Fußballer und fragen uns, wann wir mal wieder gegen den Ball treten können.

 

Red: Der WFV hat ja verschiedene Optionen aufgezeigt, wie und ob die Saison zu Ende gebracht werden kann. Die Saison nur mit der Vorrunde zu Ende zu spielen und dann zu werten ist hier genauso auf dem Schirm wie der wertungsfreie Abbruch der Saison. Welche Gedanken habt ihr beim GSV?

Norman: Ja, eine klare Planung können wir zurzeit nicht formulieren – uns bleibt nur, sich fit zu halten, und zu hoffen. Die Runde wird nur dann wieder aufgenommen, wenn am 9. Mai das erste Spiel stattfinden könnte – und das halte ich augenblicklich für sehr schwer umzusetzen. Natürlich kann manches schneller gehen als man denkt, aber ich geh davon aus, dass man zunächst andere Bereiche des öffentlichen Lebens wieder „öffnet“ und wir mit Breiten- und Mannschaftssport leider wieder an letzter Stelle stehen.

 

Red: Angesichts der prekären Tabellensituation des GSV wäre das zu Ende spielen lediglich der Hinrunde eine heikle Aufgabe. Welche Stimmung gibt es dazu?

Norman: Meine Mannschaft und ich würden am liebsten sofort loslegen, uns der Situation stellen, lediglich die Hinrunde zu spielen. Wir sind auch mental darauf vorbereitet und hoffen einfach, dass es weiter geht und wir den GSV Express wieder unter Dampf setzten können.

 

Red:Schauen wir nach vorne. Wie sehen die Planungen für die neue Saison aus?

Norman: Wir hoffen natürlich auf ein weiteres Jahr in der Kreisliga A – so oder so. Sobald es die Umstände erlauben, werden wir auf die Jungs zugehen und persönliche Gespräche führen. Unser Ziel ist es, dass wir ein fester Bestandteil der attraktiven A-Klasse zu werden, dazu benötigen wir einen guten und dichten Kader.

 

Red: Mit dem Spielertrainer Norman Röcker?

Norman: Auch hier wollen wir von Vereinsseite und mir schnell Planungssicherheit. Ich geh davon aus, dass wir zeitnah besprechen, wie es weiter geht und einen Plan schmieden. 

GSV Videochat – trotz Lockdown und Kontaktbeschränkungen hat Trainer Norman Röcker seine Jungs im Blick

Interview mit unseren Neuzugängen

Nuri Akpinar

Red:    Willkommen beim GSV – ist es richtig, dass du erst

            vor kurzem Vater geworden bist?

Nuri:    Ja, das stimmt – vor ca. 3 Monaten, einen Jungen.

 

Red:    Glückwunsch dazu – deine Rückennummer ist 28?

Niuri:    Ja, weil mein Sohn an einem 28. zur Welt kam.

 

Red:    Du bist für den GSV ein besonders wichtiger

            Transfer. Wie kam es dazu?

Nuri:     Eines Tages hat mich Nico (Coufocotsios, sporliche

             Leitung GSV) der mit meinem Schwager zusammen-

             arbeitet, angerufen. Er hat mitbekommen, dass ich von

             Croatia Bietigheim (Bezirksliga) wechseln will und hat

             mich ins Probetraining eingeladen. Das hat mir richtig

             Spaß gemacht, die Jungs haben mich überzeugt und

             so hab ich zugesagt.

 

Red:       Du bist wohnhaft in?

Nuri:        Ich wohne in Bissingen.

 

Red:       Dazu noch im Schichtbetrieb tätig?

Nuri:       Ja, arbeite schon lange im 3-Schicht-Betrieb, das heißt dann manche Woche, bis 21 Uhr

              Training, danach in die Nachtschicht.

 

Red:      Klingt hart.

Nuri:      Ja, ist es schon, aber ich bin´s gewohnt und der Sport gibt mir Energie.

 

Red.      Wo bist du als Jugendspieler unterwegs gewesen?    

Nuri:      Gestartet beim FV Markröningen, dann SGV Freiberg, Bissingen…

 

Red:      Was war dein bisher größter sportlicher Erfolg?

Nuri:      Bei den Aktiven der Aufstieg mit Bissingen in die Bezirksliga.

 

Red:      Wie erlebst du dein neues Team beim GSV?

Nuri:      Das sind super Jungs – die wissen gar nicht, wie stark sie sind, hab manchmal so das Gefühl,

             dass die Jungs gar nicht glauben, was sie alles draufhaben. Und ist ne relativ leise Mann-

             schaft, es fehlt zum Teil die Kommunikation. Norman achtet zwar im Training besonders drauf,

             aber im Spiel könnts noch lauter sein. Da reichen ja schon kurze Kommandos.                       

 

Red:     Beim GSV bist du gesetzt – wenn man dich schon in der kurzen Zeit beobachtet,

             scheinst du gerne Verantwortung zu übernehmen – bist du ein Leadertyp?

Nuri:     Ich denke schon, will vorangehen und die Jungs auch führen.

 

Red:     Man sieht dich enorm viel unterwegs – auch in Richtung gegnerisches Tor – als

             Rechtsverteidiger, wie im Mittelfeld – Positionsvorlieben?

Nuri:      Naja, spiel schon gern im offensiven Bereich, aber weiß auch um meine Stärken als

             Rechtsverteidiger. Hab das auch mit den Trainern besprochen, setze gern Akzente, aber wenn

             der Trainer mich hinten rechts braucht spiel ich da natürlich.

 

Red:     Hast du dich mit der Liga schon befasst – Gegner, auf die du dich besonders freust?

Nuri:     Ja, zum Beispiel FV Ingersheim, da kenn ich einige vom Fitness-Studio, aber auch vom GSV

             Pleidelsheim, z.B. den Robin Fausel, der ein guter Kumpel von mir ist. Aber eigentlich ist jedes

             Spiel für mich etwas Besonderes, steh immer unter Strom und hau mich rein.

 

Das sagt der Trainer über Nuri:

Nuri ist für uns eine ganz wichtige Verpflichtung – ich freue mich, dass uns das gelungen ist. Einerseits hebt er das Niveau der Mannschaft an, andererseits ist er mit seiner auch höherklassigen Erfahrung ein wertvoller Bestandteil und man merkt, dass er der Mannschaft guttut. Er ist im besten Fußballalter, brennt immer, will immer gewinnen, im Spiel wie im Training. Nur hat ein Feuer im Team entfacht, setzt Impulse auf und neben dem Platz. War für uns auch wichtig, einen Spieler von außerhalb zu bekommen, der mit neuen Ideen reinkommt, so einen positiven X-Faktor. Wir wollen uns in der Kreisliga A etablieren, und da braucht man einfach solche Spieler wie Nuri, die Qualität und Mentalität mitbringen.

               

Ibu Akkurt

Red:     Hallo Ibu – wie alt bist du und welche 

             Rückennummer hast du?

Ibu:       Hallo..ich bin 28..werd im Oktober 29…damit gehör

             ich in der Truppe schon zu den Älteren…

             meine Rückennummer ist die 13…. Die ist gerade 

             noch frei… früher hatte ich die 77... aber die hat ja

             Melvin jetzt.

 

Red:     Kann man sagen: willkommen zurück?

Ibu:       Auf jeden Fall…

 

Red:     Du warst in Pforzheim studieren?

Ibu:       Genauer gesagt hab ich in Schwäbisch Hall studiert,

             bin dann wegen des Praktikums nach Pforzheim

             gezogen. Hab dort noch 3 Monate gespielt, aber eher

             um mich etwas fit zu halten.

 

Red:     Wie kam es zu deinem Aufenthalt in Japan?

Ibu:       Mir wurde von Bosch das Praktikum in Japan angeboten und so war ich 6 Monate dort – es

             war gigantisch.

 

Red:     Welche Eindrücke hast du da gewonnen?

Ibu:       Oh…sehr viele… Die Kultur, die Menschen, die sehr hilfsbereit und auch diszipliniert sind.

             Sprachlich war es eine Herausforderung, weil nicht viele Japaner englisch sprechen, aber mit

             Gestik, Mimik oder mal übers Handy kommt man klar. Besonders beeindruckt hat mich eine 

             Zeremonie, ein Matsuri, bei dem japanische Gottheiten durch die Straßen getragen werden.

 

Red:     Du hast schnell wieder Fuß gefasst in der Mannschaft – bildest mit Tim ein kongeniales

             Innenverteidiger Duo… kommuniziert ihr während des Spiels?

Ibu:      Immer… schon vor dem Spiel besprechen wir uns, dass wir klare Ansagen geben. Und Tim ist 

            der Fels in der Brandung, er gibt die Kommandos. Ich bin stolz auf ihn, wie er sich entwickelt

            hat. Hab kennen gelernt als er aus der A-Jugend hochgekommen ist, aber da war er meist

            offensiver aufgestellt.

 

Red:     Du hast eine Bierruhe… fast schon japanisch… was bringt dich in nem Spiel in Rage?

Ibu:       Ungerechtigkeit. Wenn z.B. ein Gegenspieler absichtlich foult, oder wenn der Schiri eine klare

             Aktion nicht pfeift. Allerdings bring ich mich dann selbst auch zur Ruhe, entschuldige mich

             auch. Gerade Schiedsrichter haben es nicht immer leicht und ich hab riesen Respekt dass sie

             unsere Spiele leiten.

 

Red:     Wie erlebst du das Team und die Trainer?

Ibu:       Einfach Hammer! Macht so einen Spaß – hab wieder große Freude Fußball zu spielen. Die 

             Trainingseinheiten sind super und wir haben ein bockstarkes Team – wir    brauchen uns nicht 

             zu verstecken.

 

Red:     Gegen welchen Gegner in der Liga ist für dich ein besonderes Spiel?

Ibu:       Naja…eigentlich Steinheim…aber ist ja auch nimmer das (Spielgemeinschaft mit

             Erdmannhausen) – aber vor allem auf das Rückspiel in Pleidelsheim… der Stachel von 

             Sonntag sitzt noch tief.

 

Das sagt der Trainer zu Ibu:

War eine Überraschung für mich als er zur Saisonvorbereitung aufgetaucht ist, ein nicht angekündigter Neuzugang. Hab dann schon beim ersten Training gemerkt, was für Potenzial Ibu hat, die Ruhe am Ball, die spielerische Klasse. Natürlich fehlte nach der langen Pause noch die Fitness, die fußballerischen Automatismen. Das kam dann nach und nach, durch Vorbereitungsspiele bei uns und in der Zweiten. Jetzt kann ich sagen, dass er mittlerweile aus der ersten Elf nicht mehr wegzudenken ist – er hat echt eingeschlagen. Vor allem bildet er mit Tim (Wägerle) ein brillantes Duo in der Innenverteidigung. Sie strahlen Ruhe und Sicherheit aus, geben gute Anweisungen an die Vorderleute. Ibu ist darüber hinaus nicht nur ein toller Fußballer, sondern auch ein sehr sympathischer Mensch, ein cleverer Typ – er ist bestens in unserer Truppe integriert, kommt mir so vor, als sei er nie weg gewesen. Ich hoffe, dass wir mit ihm noch lange Erfolge feiern können und noch lange Freude an ihm haben.

 

Matthias Hempfe

Red:      Hallo Matze, bist du ein Ur-GSVler?

Matze:   Auch hallo – naja… bin seit der B-Jugend beim GSV.

              Bin vom VfR Großbottwar zunächst als Gastspieler

              nach Höpfigheim gekommen und geblieben.

 

Red:      Du hast letzte Saison kaum, und dann aus-

              schließlich Zweite, gespielt. Warum?

Matze:   Ja, spiel schon seit längerer Zeit in der Zweiten. Und

              im letzten hab ich mit meiner Familie (Matze ist

              verheiratet und hat 2 Söhne) ein renovierungs-

              bedürftiges Häusle gekauft – da war der Fokus dann

              doch mehr auf Haus und Familie.

 

Red:      Wie alt bist du und welche Rückennummer hast

              du?

Matze: Bin 32 Jahre jung und hab die Nummer 26.

 

Red:      Wie empfindest du deinen Wiedereinstieg?

Matze:   Naja… die Knochen tun schon a bissle weh…(lacht) – aber ansonsten macht es richtig Spaß,  

              die Jungs sind super, ist ein guter Zug dahinter und ich hab auch wieder richtig Bock auf 

              Fußball.

 

Red:      Du warst als Jugendspieler noch „Fan“ der Meisterelf 2005 – wie ist das jetzt mit Bieber

              (Benny Baeck), Djordje und Norman in einer Mannschaft zu stehen?

Matze:   Ja, das ist schon was Besonderes – vor allem weil zu der Zeit Djordje auch noch (zusammen

              mit Uwe Gutzmann) mein Jugendtrainer war.

 

Red:      Als Linksfuß bietet man dem Spiel besondere Optionen an – sieht das dein Trainer

              Norman auch so – thematisiert ihr das?

Matze:   Ja, wir haben da schon klare Ansagen und Vorstellungen. Ist ja noch der ein oder andere

              Linksfuß im Team, wie z.B. Melvin, auch Norman kann links – so haben wir gerade bei

              Standards doch einige Optionen.

 

Red:      Deine Lieblingsposition?

Matze:    Auf alle Fälle auf der linken Seite – kann da auch vorne spielen, aber wird meist hinten links

               eingesetzt.

 

Red:      Wie beschreibst du deine Stärken und Schwächen?

Matze:   Ich denke, dass ich laufstark und kämpferisch als meine Stärken sehe, Schwächen am

              ehesten in der Technik.

 

Red:      Gibt es einen Gegner in der Liga auf den du besonders „heiß“ bist?

Matze:    Also, da seh ich natürlich die tollen Derbys als besonders reizvoll an. Was im Übrigen auch

              den Ausschlag gab, dass unsere Zweite jetzt in der B-Klasse Staffel 2 spielt. Da sind dann

              auch die Derbys der zweiten Mannschaften das Vorspiel für unsere Erste – und die Spiele

              (wie letzte Saison) gegen die vielen Ludwigsburger Stadtmannschaften fallen gottseidank

              weg.

 

Red:      Bei eurem Mannschaftsabend musste traditionell jeder Neuzugang ein Lied zum Besten

              geben… für welches hast du dich entschieden?

Matze:   Ich hab von den Prinzen „Alles nur geklaut“ gesungen… und gemerkt, dass die jüngeren

              Spieler bei uns damit nix anfangen konnten weil sie die Gruppe gar nicht kennen… (lacht)

 

Das sagt der Trainer über Matze:

Matze ist ein Linksfuß, das ist schon mal sehr gut, haben wir nicht so viele davon. Es freut uns, dass er wieder richtig eingestiegen ist bei uns. Er hatte ja pausiert, bzw. bei der Zweiten gespielt und ist dann unserem Lockruf der Ersten gefolgt. Er will wieder angreifen, konnte es bislang noch nicht ganz umsetzen, da er die ein oder andere Fehlzeit hatte und so nicht richtig in Tritt gekommen ist. Ich hoffe, dass er Bock hat zu explodieren, längere Trainingsphasen hat, dann warte ich gern auf ihn.

 

 

Djordje Leitze

Red:        Kann man sagen, Willkommen zurück, Djordje?

Djordje:    Ja, auf jeden Fall. Fasse wieder sportlich Fuß und fühl mich pudelwohl, es macht riesen Spaß.

 

Red:         Immer noch die Rückennummer 7, stimmts?

Djordje:     Ja, einfach meine Nummer – hab ich mir

                 auserwählt, als David Beckham noch bei

                 Manchester United gespielt hat und ich ihn als

                 Fußballer bewundert hab.

 

Red:        Du warst Aufstiegsheld von 2005 – so etwas

                wie der Publikumsliebling. Was unterscheidet

                aus deiner Sicht die GSV-Teams von damals

                und heute?

Djordje:    Insgesamt kommt mir die gesamte Spielanlage

                 einen Tick schneller vor. Unser Trainer damals Joe

                 Buck war ein richtig harter Hund – Normans Training ist ernsthaft, mit gelöster Grundstimmung, sehr attraktiv und zukunftsorientiert. Die Teams zu vergleichen ist schwierig… was gleich ist, dass beide Trainer auf ihre Art das Maximum aus uns Spielern herausholen, Norman kitzelt auch verborgene Prozente heraus und das pusht uns zusätzlich.

 

Red:         Viele Jahre warst du ein schneller Außenspieler – man findet dich jetzt in der

                 Sturmmitte. Wie siehst du die Positionsveränderung?

Djordje:     Grundsätzlich fühl ich mich auch in der Sturmmitte wohl. Mein läuferisches Vermögen hat im

                  Laufe der Jahre etwas nachgelassen, aber dafür antizipiere ich jetzt besser. Und wenn ich

                  sehe, wie unsere pfeilschnellen Spieler, wie z.B. Sandro, Fipps, Timo oder Nuri da über 

                  außen abgehen bin ich in der Mitte ganz gut aufgehoben. (lacht)

 

Red:         Du giltst als Stimmungskanone des Teams – immer gut gelaunt. Wie gehst du mit

                 Niederlagen um?

Djordje:     Da muss ich schon auf der Heimfahrt laute Musik hören…beschäftigt mich dann schon…

                 grüble über Spielsituationen, was man hätte besser machen können…Zuhause kann ich 

                 dann aber runter fahren, wenn ich mit meinen Söhnen spiele und schau wieder nach vorn.

 

Red:         Was zeichnet die Mannschaft dieses Jahr aus?

Djordje:     In erster Linie ihr sehr starker Wille. Dazu ein Trainergespann, dass sowohl außerhalb des

                 Platzes als auch auf dem Platz erkennt was Sache ist. Und wir haben eine ausgeglichene

                 Gemeinschaft – keine Stinkstiefel dabei.

 

Red:         Gibt es einen Gegner, bei dem du besonders motiviert bist?

Djordje:     Wenn Aldingen I dabei wäre…(lacht) …da spielt noch einer aus der Zeit von 2005 den ich

                 nicht abkann… aber so… am ehesten SGV Murr, für die ich auch einige Zeit aktiv war… und

                 natürlich das Derby gegen die Hauptstadt… TSG Steinheim…

 

Das sagt der Trainer über Djordje:

Bei Djordje freut es mich persönlich besonders, dass ein Spieler aus der Meistermannschaft von 2005 es noch einmal wissen will. Er hat schon in der zweiten gezeigt, dass er immer noch seinen Torriecher hat. Er investiert wieder mehr im Training, was man besonders im etwas höheren Fußballalter braucht, einfach nen Ticken mehr investieren als die jungen Spieler. Trotz seiner Erfahrung ist das jetzt für ihn wieder ein Lernprozess, wieder in der A-Klasse zu spielen. Er wird noch mehr Prozente rausholen. Er ist ein echter Brecher, mit nem extrem harten, guten Schuss. Durch seine positive Art, seine „Verrücktheit“ ist er auch außerhalb des Platzes enorm wichtig für unser Team.

 

 

Timo Dannenmaier

Red:      Hallo Timo, wie alt bist du und wie ist deine

              Rückennummer?

Timo:     Ich bin 25 und hab die Rückennummer 95, also

              mein Geburtsjahr…

 

Red:      Beim GSV II hatte man bei deinen wenigen

              Auftritten immer das Gefühl, dass da mehr geht

              – jetzt bist du bei GSV I gelandet. Talent und

             Wille jetzt zusammen?

Timo:    Naja… das ist letztes Jahr der Schule geschuldet

             gewesen… hatte oft Sonntagsschule,    bin jetzt in

             Kürze fertig und bin dann Technischer Betriebswirt.

 

Red:     In den Vorbereitungsspielen konntest du auf

             dich aufmerksam machen – hast du dir

             persönliche Ziele gesteckt?

Timo:    Zunächst möchte ich Druck auf die Stammspieler der Ersten machen… mich selbst mehr pushen… und einfach auch da sein, wenn man mich braucht. Ist toll, wenn ich der Mannschaft mit dem was ich biete weiterhelfen kann.

 

Red:      Wie erlebst du das Training und die Stimmung im Team?

Timo:     Für die Stimmung gibt’s nur ein Wort: mega! Wir sind wirklich wie eine Familie, eine echte

              Einheit, hab ich so noch nie in nem Verein erlebt – hab ja eine Zeit in Steinheim und auch

              Großbottwar gespielt. Und unser Training ist enorm strukturiert, mit viel Zug drin – bei dem ich

              mich vor allem auch im Einzelnen verbessern kann. Und das Ganze nicht verbissen, sondern

              mit Spaß und dennoch mit seriöser Ernsthaftigkeit.

 

Red:      Du hast nicht nur Fußball, sondern auch Football Erfahrung?

Timo:    Ja, das stimmt – hab 6 Jahre Football gespielt bei den Bulldogs in Ludwigsburg.

 

Red:      Welche Position?

Timo:     Hab als Running Back gespielt (das sind die schnellen Jungs, die die Bälle des Quarterback

              fangen und in die Endzone tragen…zum Touchdown. Anm. der Red.)

 

Red:      Wo siehst du deine Stärken und Schwächen?

Timo:     Meine Stärke ist sicher meine Geschwindigkeit, Schwäche am ehesten meine

              Chancenauswertung… das fuchst mich dann immer, wenn ich ne Chance versemmle… (lacht)

 

Red:      Gibt es einen Wunschgegner in der Liga gegen den du unbedingt spielen wolltest?

Timo:     Ganz klar – TSG Steinheim…da geht es mir wahrscheinlich wie den meisten                                          Höpfigheimern…

 

Das sagt der Trainer über Timo:

Timo hat in der letzten Saison schon bei der Zweiten gezeigt, was in ihm steckt. Konnte bedingt durch seine Sonntagsschule nicht richtig angreifen. Wir freuen uns, dass er es diese Saison wissen will. Hat eine sehr gute Vorbereitung gespielt, eine kleine Verletzung hat ihn etwas zurückgeworfen. Hätte einen Einsatz aufgrund seinen guten Eindrucks verdient gehabt. Er ist ein Spieler mit guter Laufleistung, hohem Tempo und ist für Gegenspieler unangenehm zu spielen, da er auch einen guten Körper hat und den sehr gut einsetzt. Ist oft bei zweiten Bällen zur Stelle und wenn er konstant trainiert und fokussiert bleibt, sehe ich ihn als Spieler, der sich im Team festspielen kann.

GSV Express vor Saisonstart

 

Interview mit Spielertrainer Norman Röcker

 

Red: Hallo Norman, die Vorbereitung ist vorüber mit zum Teil recht erfreulichen Testspielen.  Einige Neuzugänge haben sich in die Reihen der Etablierten geschoben – wie ist dein Eindruck vom sportlichen Gerüst des GSV I?

Norman: Mein Co-Trainer Fenna und ich sind sehr zufrieden mit der Vorbereitung – wir konnten gut arbeiten, wichtige Spieler sind geblieben, haben in der Entwicklung einen Schritt nach vorne gemacht. Unsere Neuzugänge erhöhen zusätzlich die Qualität und Breite unseres Kaders und bringen neuen Schwung in die Truppe. Jetzt freuen wir uns auf den Start der Saison

 

Red: Haben die Neuverpflichtungen Auswirkungen auf die taktische Ausrichtung?

Norman: In gewissem Sinne – ich bin ein Trainer, der nicht stur an seiner taktischen Linie klebt und die neuen Spieler ermöglichen Spielräume und neue Überlegungen, so z.B. dass Sandro Kraft über außen kommt, was im Übrigen voll eingeschlagen hat. Die Jungs setzen das alles auch toll um. 

 

Red: Der Kader wirkt stimmiger, aber auch breiter als letzte Saison. Werden Spieler auch an GSV II abgestellt? 

Norman: Ja, es ist tatsächlich stimmiger – unser Spielaufbau wirkt reifer, setzen unsere Strategie konsequent um. Wir haben seit Jahren Leader im Team die unsere immerhin 10 Neuzugänge bestens integriert haben. Natürlich stellen wir immer wieder Spieler zur Zweiten ab – der große Kader ermöglicht, dass wir abgeben können – so wie wir uns freuen, wenn sich Spieler wie z.B. Illir in der Zweiten toll entwickeln und dann bei uns angreifen können.

 

Red: Man hat den Eindruck, dass deine Jungs wieder wissen, wo das Tor steht – es wurde ordentlich getroffen in den Testspielen. Eine Zielwasserquelle gefunden…?

Norman: Vieles ergibt sich aus dem gestiegenen Selbstbewusstsein der Spieler. Wir erspielen uns Torchancen und als unsere oberste Prämisse gilt, nicht zu lange zu fackeln oder in Schönheit zu sterben – der direkte Torabschluss zählt.

 

Red: Marcel Schanzel ist der neue Spielführer, sein Vertreter ist Tim Wägerle. Was gab den Ausschlag für die beiden? 

Norman: Marcel ist mittlerweile im dritten Jahr bei uns. Er ist ein echter Leader, auf und neben dem Platz. Wir haben einen guten Draht zueinander. Er geht sportlich voran, ist menschlich tadellos, spricht auch mal unangenehme Themen an, ist ein energischer und harter Kämpfer, den wir brauchen. Er hat als Fußballer nochmal zugelegt, ist in einer überragenden Verfassung und wird die Bürde mit voller Power in die „Schlacht“ tragen. Bei Tim Wägerle gibt es keine Zweifel an seiner spielerischen Klasse. Außer seiner enormen Qualität ist er auch ein Antreiber, der auch mal mit dem Schiedsrichter diskutiert, im Training auch mit uns Trainern über neue Ideen spricht – und eine feste Größe bei uns im Team.

 

Red: Der Saisonstart am Sonntag ist wie letztes Jahr wieder gegen SKV Hochberg. Die Fans wollen einen Sieg – was sagt ihnen der Trainer?

Norman: Es hat schon einen gewissen Reiz, dass es der gleiche Gegner ist wie letzte Saison. Es wird aber ein ganz anderes Spiel geben. Meine Mannschaft hat sowohl im Ganzen, als auch jeder Einzelne einen Schritt nach vorne gemacht. Wir wissen, wie wichtig der Start in die Saison ist. Auch Hochberg wird mit den Hufen scharren… aber wir wollen die Punkte im Kälblingswald behalten, wollen das Spiel dominieren, unsere Qualität zum Tragen bringen. Ich weiß, dass wir als Sieger vom Platz gehen werden, weil die Jungs, alle im Verein sind heiß auf den Start, auf die Saison, wir fiebern der ersten Schlacht entgegen, das Stadion wird toben – endlich heißt es wieder: Festspieltage im Kälblingswald.

Interview mit unseren Neuzugängen

Mert Aydin

Red:      Du kommst vom FC Steinheim – die „Mammuts“

             gibt’s es ja leider nicht mehr – was waren Gründe für

             den Rückzug der Mannschaft?                   

Mert:    Es gibt viele Gründe. Ich war ja nicht nur Spieler, sondern auch im Vorstand tätig. Gegründet haben wir uns aus einem Freundeskreis, hatten auf dem Papier auch genügend Spieler, aber gegen Ende waren einfach viel zu wenige regelmäßig im Training und so wurde die Unzufriedenheit immer größer.

 

Red:      Habt ihr euch in der Vereinslandschaft von Steinheim

              integriert gefühlt?                       

Mert:    Einerseits ja – wir wollten ja als Steinheimer Verein

             wahrgenommen werden, andererseits hatten wir doch

             oft das Gefühl, dass die Stadt uns eher Steine in den

             Weg gelegt hat. Speziell im finanziellen Bereich – wir mussten Miete für Platz, Kabinen und Duschen bezahlen, das war nicht immer leicht - hatten uns mehr Verständnis und Unterstützung erhofft.

 

Red:      Wie alt bist du und wie ist deine Rückennummer?                                  

Mert:     Ich bin 24 Jahre jung – Rückennummer 11.

 

Red:      Du warst beim FC Führungsspieler, aber auch ein Hitzkopf… wie bringst du dich beim

             GSV ein?   

Mert:    Ja, stimmt, bin ein Spieler, der nicht nur mitgeht, sondern gern auch voran geht. Das

             war schon von klein auf so… bin eigentlich ein ruhiger Kerl… aber wenn`s sein muss,

             brenn ich auch… (lacht).

 

Red:      Was gefällt dir an deiner neuen Mannschaft?

Mert:     Mir gefällt ganz besonders, dass wir hier wie eine große Familie sind. Unterschiedliche

              Spielertypen, unterschiedliche Kulturen und doch hatte ich gleich das Gefühl, sehr gut

              aufgenommen geworden zu sein – ich fühle mich sehr wohl hier im Verein. Der

              Kontakt zum GSV kam über Sandro (Kraft) zustande, der mich zum Training

              eingeladen hat und Fenna (Co-Trainer) hat dann mit mir ein sehr gutes Gespräch

              geführt – und so bin ich hier.

 

Red:   Als Mittelstürmer ist man fürs Tore schießen da – hast du ein Ziel wie viele Tore es       

          werden sollen?  

Mert:  Nicht wirklich – für mich ist der Erfolg des Teams weitaus wichtiger – gern lege ich auch

           Tore für Mitspieler auf. Für unser Team hab ich schon ein klares Ziel, nämlich einen

           sicheren Mittelfeldplatz.

 

Red:    Wo liegen aus deiner Sicht deine Stärken u Schwächen?

Mert:    Zu meinen Stärken gehören sicherlich die Übersicht und der Abschluss – das

            Spielverständnis im Allgemeinen. Schwäche ist im Moment noch die Fitness… an der

            wird gearbeitet. Die letzten beiden Jahre haben wir beim FC doch recht wenig für

            Ausdauer und Kondition gemacht – das ist hier anders… und wird mir helfen, mein Spiel

            noch besser umsetzen zu können.

 

Red:   Auf welche Partie freust du dich in der neuen Saison besonders?

Mert: Also grundsätzlich mag ich gegen starke Gegner zu spielen, sicher haben die Partien

          gegen meine Ex-Vereine FV Oberstenfeld und SGV Murr einen besonderen Stellenwert.

 

 

Das sagt der Trainer über Mert:

Mert ist ein riesen Gewinn für uns. Er ist ein guter Typ, kreativer Stoßstürmer mit vielen Ideen, bringt sich ein und tut unserem Spiel gut. Er hat schon bewiesen, was er für ein Potenzial hat. Fußballerisch bringt er alles mit – jetzt muss noch der Körper mitmachen. Freu mich, dass er zu uns gekommen ist.

Illir Ternava

Red:      Hallo Illir, du kommst jetzt aus der Talentschmiede

             des GSV in die erste Mannschaft. Wie alt bist Du?

Illir:       Ich bin 20 Jahre jung.

 

Red:      Deine Rückennummer ist 80 – das ist ungewöhnlich.

Illir:       Die 80 hat für mich eine besondere Bedeutung –

              mein fußballerisches Vorbild Ronaldinho hat sie

              gehabt als er bei AC Milan (2008) spielte…

 

Red:     …das lässt Rückschlüsse auf deine Lieblingsposition               zu…

Illir:      (lacht) ja...das stimmt… am liebsten spiele ich auf

             der Zehn… komm aber auch gern über außen.

 

Red:      Du bist jetzt von GSV II zur Ersten gekommen – wo                  ist für dich der Unterschied?

Illir:       Auf alle Fälle bei der hohen Intensität und Schnelligkeit im Training und Spiel. Was mir               besonders gefällt ist, dass ich von den erfahrenen Spielern viel mitbekomme, die Tipps               helfen mir und bringen mich weiter. Besonders Norman (Trainer) weiß, wie ich mich   verbessern kann.

 

Red:      Du wohnst in Großbottwar und kommst aus der Jugend Spielgemeinschaft GSV-VfR.

Illir:       Ja… und ich hab mich dann für den GSV entschieden um mich in der A-Klasse zu beweisen.

 

Red:      Wenn du dich selbst einschätzen sollst – wo liegen deine Stärken und Schwächen?

Illir:       Da würde ich Technik am Ball und Ausdauer als Stärken nennen…. Schwächen am ehesten   meine Hektik, da ich manchmal übermotiviert und manchmal zu lässig bin und dann die   falschen Entscheidungen treffe – bin ja noch jung… das lern ich noch (lacht).

 

Red:      Gibt es einen Gegner in der Liga, auf den du dich besonders freust?

Illir:       Ganz klar der GSV Pleidelsheim… da spielt einer meiner besten Kumpels… und                                    gegeneinander zu spielen wäre schon was Besonderes für mich.

 

Red:      Dein persönliches Ziel bei und mit dem GSV?

Illir:       Als Erstes der Klassenerhalt… vielleicht irgendwann mal sogar um den Aufstieg mitspielen…                 und für mich ist ein Stammplatz ein Ziel in absehbarer Zeit…

 

Das sagt der Trainer über Illir:

Für Illir ist sein erstes Jahr in der A-Klasse sicherlich ein Reifeprozess. Bei ihm blitzt immer wieder sein großes Potenzial auf – er braucht einfach Geduld, wird seine Spiele bekommen. Er ist sehr lernwillig, hört gut zu und wir haben ihn nicht ohne Grund zur Ersten hochgezogen. Wir sehen in ihm große Entwicklungsmöglichkeiten.

Benni Ternava

 

Red:      Hallo Benni, willkommen beim GSV. Wie alt bist du?

Benni:  Hallo… danke… ich bin 22 Jahre jung.

 

Red:      Mit der 74 hast du eine ungewöhnliche Rücken-                        nummer gewählt. Was steckt dahinter?

Benni:  (schmunzelt) …ich hab am 7.4. meine Freundin                       kennen gelernt…

 

Red:      Du bist ein Linksfuß, Typ Terrier mit Technik… man                  findet dich in der Abwehr, richtig?

Benni:  Ja, bin ein klassischer Linksverteidiger.

 

Red:      Du bist von Murr, wo du auch wohnst, zum GSV                      gewechselt – was waren deine Beweggründe?

Benni:  Hatte mich zuletzt in Murr nicht mehr so wohl gefühlt und mein Cousin Illir hat mir dann gesagt, dass es hier beim GSV sehr familiär und engagiert zugeht. So bin ich ins Probetraining was mir gleich gefallen hat und hab dann unterschrieben.

 

Red:      Wie gefällt es dir bislang?

Benni:  Es gefällt mir sehr gut, tolle Stimmung, super Truppe.

 

Red:      Du bist von der Fußball-Technik der Typ „Straßenkicker“…

Benni:  Ja, hab schon den ein oder anderen Trick auf Lager… (grinst) arbeite zur Zeit aber besonders   an der    Fitness…da hab ich noch Nachholbedarf.

 

Red:      Wie beschreibst du dich selbst – Stärken und Schwächen?

Benni:  Stärken sicherlich Technik und Antritt – wie eine Rakete (lacht) - bei langen Sprints muss ich   noch an der Ausdauer arbeiten. Das intensive Training der Saisonvorbereitung ist da genau   richtig.

 

Red:      Spiel gegen SGV Murr… Benni Ternava im Kader… etwas Besonderes für dich?

Benni:  Ja…auf jeden Fall…wär ich hochmotiviert.

 

Red:      Du scheinst ein echter Wettkampftyp zu sein…

Benni:  Ja, so kann man sagen… wenn wir z.B. hinten liegen hau mich umso mehr rein, um das Spiel    zu drehen…                                                                                                                                    Ich hab zum ersten Mal den Verein gewechselt und bin begeistert, welcher Zusammenhalt in      der Truppe steckt und ich freu mich sehr auf die neue Saison.

 

Das sagt der Trainer zu Benni:

Bei Benni merkt man, dass er auf seiner Position hinten links große Erfahrung hat. Er ist ein super feiner Fußballer, vor allem enorm ehrgeizig. Er arbeitet hart an seiner Fitness – wenn er alles beisammen hat wird er eine echte Verstärkung für unser Team sein.

Dominik Rothacker

 

Red:          Hallo Dominik, du bist 23 Jahre jung und beim                          GSV als Torhüter aktiv. Stimmt es, dass du als                          Jugendkeeper (damals noch TGV Beilstein)                              einmal zum Probetraining beim VfB Stuttgart                            eingeladen warst?

Dominik:   Ja, das war in der D-Jugend. In Erinnerung ist mir                    aber lediglich, dass der Sohn von Krassimir                              Balakov auch mit im Training war… 

      

Red:          Du hast dich dann für eine Golf-Karriere                                    entschieden

Dominik:   Ja, da hat mich mein Vater inspiriert und wir                             haben schnell gemerkt, dass ich dafür auch                             Talent habe.

 

Red:             Sogar auf dem Sprung zum Profi…?

Dominik:     Ja, sozusagen…der Plan war, dass ich zumindest College-Golf spielen und somit mein                           Studium in den USA finanzieren wollte. Allerdings hab ich schnell gemerkt, dass ich da                           einen enormen Aufwand betreiben hätte müssen… das ließ sich dann nicht wie                                       erforderlich umsetzen.

 

Red:             Du spielst heut noch Golf im Verein. Wie geht das parallel zum Fußball?

Dominik:     Das ist kein Problem – die Trainingszeiten kollidieren nicht. Und dieses Jahr ist durch

                    Corona bedingt kein Golfturnier.

 

Red:             Profitierst du vom gemeinsamen Training mit GSV-Torhüter Alex (Deyhle)?

Dominik:     Auf alle Fälle. Wir sind auf einer Wellenlänge, ich kann von seiner Erfahrung lernen, mir

                    Tipps holen. Wir haben auch keine klassische Konkurrenzsituation, da Alex die Nummer 1

                    ist, dennoch stacheln wir uns im Training an…sehe es eher wie beim Handball, wo die

                    Torhüter sich sportlich und mental ergänzen.

 

Red:            Deine Stärken – Schwächen?

Dominik:    Stärken auf jeden Fall Eins gegen Eins Situationen und Reflexe… aufholen muss ich noch

                    beim Strafraumspiel…hier hilft mir die Arbeit mit den Torwart-Trainern und der Wettkampf.

 

Das sagt der Trainer zu Dominik:

Shorty (Spitzname von Dominik) ist hier von Null auf Hundert bei uns eingestiegen – ist bei den Jungs

gleich gut angekommen und mitten im Team. Er hat enormes Potenzial, super Ansätze und ist top

motiviert. Er wird Spielpraxis beim GSV II sammeln.

GSV Stadion „Im Kälblingswald“ jetzt mit Auswechselbänken

Sonne, Wind und Wetter sind in Zukunft nicht mehr das Problem der Auswechselspieler des GSV und seiner Gastmannschaften. Wo in den vergangenen Jahren Sonnenschirme, Regenschirme oder einfach pures Durchhaltevermögen der Reservespieler gefordert war, ist zukünftig professionell wirkender Schutz vorhanden. Seit Freitag stehen im Stadion im Kälblingswald neue Auswechselbänke an den Außenlinien. Sechs Spieler des GSV II haben bei tropischen Temperaturen die Bänke aufgebaut. Jetzt heißt es die korrekten Aufstellplätze zu definieren und die Angebote der Sponsoren zu prüfen, die dieses auffällige Werbeinstrument mit entsprechender Botschaft nutzen wollen. Anfragen an: vorstand@gsv-hoepfigheim.de.

 

Vielen Dank ans Aufbauteam Pat, Häcki, Markus, Jonathan, Kevin und Timo.

HJR

Der GSV-Espress ist wieder zurück auf dem Gleis

GSV Höpfigheim startet Saisonvorbereitung

 

Nach einer langen Fußball-Pause, die Corona bedingt den Abbruch der Saison mit sich brachte, ist mit der Entscheidung des WFV, die Kreisliga A am 6. September zu starten, die Ampel auf Grün für die neue Saison gesprungen. Der GSV, schon seit einiger Zeit mit Übungseinheiten zu Gange, schaltet ab jetzt in den Wettkampfmodus – es gilt, alles dafür zu tun, die Grundlagen für einen guten und erfreulichen Saisonverlauf zu schaffen.

 

Das Personal des GSV I bleibt im Kern zusammen, ein paar Abgänge und Zugänge sind zu verzeichnen. Kapitän Henrik Willberg wagt den Sprung in die Bezirksliga – er geht künftig beim TSV Benningen (Meister A-Liga) auf Torejagd. Weitere Abgänge sind: Michael Trautwein, TSV Ensingen (B-Liga), Alessio Gamba, GSV Pleidelsheim (A-Liga), Fabre Bergamotto, TUS Freiberg (B-Liga), Kai-Uwe Löder (pausiert).

 

Bei den Zugängen freut man sich über Nuri Akpinar (NK Croatia Bietigheim, Bezirksliga), Mert Aydin, (FC Steinheim, B-Liga), Benjamin Ternava (SGV Murr, A-Liga), sowie die GSV-Talente Illir Ternava, Matthias Hempfe sowie Dominik Rothacker (Tor). Nähere Vorstellung der Neuzugänge erfolgt in Kürze.

 

Testspiele sind schon terminiert. Erster Test am kommenden Sonntag, 26.07. um 15 Uhr im Stadion am Kälblingswald. 

GSV I – TSV Asperg

HJR

Druckversion Druckversion | Sitemap
© GSV Höpfigheim / 2021