Gesang- und Sportverein Höpfigheim 1860 e.V.
Gesang- und Sportverein Höpfigheim 1860 e.V.

Fußball NEWS

Interview mit unseren Neuzugängen

Matthias Hempfe

Red:      Hallo Matze, bist du ein Ur-GSVler?

Matze:   Auch hallo – naja… bin seit der B-Jugend beim GSV.

              Bin vom VfR Großbottwar zunächst als Gastspieler

              nach Höpfigheim gekommen und geblieben.

 

Red:      Du hast letzte Saison kaum, und dann aus-

              schließlich Zweite, gespielt. Warum?

Matze:   Ja, spiel schon seit längerer Zeit in der Zweiten. Und

              im letzten hab ich mit meiner Familie (Matze ist

              verheiratet und hat 2 Söhne) ein renovierungs-

              bedürftiges Häusle gekauft – da war der Fokus dann

              doch mehr auf Haus und Familie.

 

Red:      Wie alt bist du und welche Rückennummer hast

              du?

Matze: Bin 32 Jahre jung und hab die Nummer 26.

 

Red:      Wie empfindest du deinen Wiedereinstieg?

Matze:   Naja… die Knochen tun schon a bissle weh…(lacht) – aber ansonsten macht es richtig Spaß,  

              die Jungs sind super, ist ein guter Zug dahinter und ich hab auch wieder richtig Bock auf 

              Fußball.

 

Red:      Du warst als Jugendspieler noch „Fan“ der Meisterelf 2005 – wie ist das jetzt mit Bieber

              (Benny Baeck), Djordje und Norman in einer Mannschaft zu stehen?

Matze:   Ja, das ist schon was Besonderes – vor allem weil zu der Zeit Djordje auch noch (zusammen

              mit Uwe Gutzmann) mein Jugendtrainer war.

 

Red:      Als Linksfuß bietet man dem Spiel besondere Optionen an – sieht das dein Trainer

              Norman auch so – thematisiert ihr das?

Matze:   Ja, wir haben da schon klare Ansagen und Vorstellungen. Ist ja noch der ein oder andere

              Linksfuß im Team, wie z.B. Melvin, auch Norman kann links – so haben wir gerade bei

              Standards doch einige Optionen.

 

Red:      Deine Lieblingsposition?

Matze:    Auf alle Fälle auf der linken Seite – kann da auch vorne spielen, aber wird meist hinten links

               eingesetzt.

 

Red:      Wie beschreibst du deine Stärken und Schwächen?

Matze:   Ich denke, dass ich laufstark und kämpferisch als meine Stärken sehe, Schwächen am

              ehesten in der Technik.

 

Red:      Gibt es einen Gegner in der Liga auf den du besonders „heiß“ bist?

Matze:    Also, da seh ich natürlich die tollen Derbys als besonders reizvoll an. Was im Übrigen auch

              den Ausschlag gab, dass unsere Zweite jetzt in der B-Klasse Staffel 2 spielt. Da sind dann

              auch die Derbys der zweiten Mannschaften das Vorspiel für unsere Erste – und die Spiele

              (wie letzte Saison) gegen die vielen Ludwigsburger Stadtmannschaften fallen gottseidank

              weg.

 

Red:      Bei eurem Mannschaftsabend musste traditionell jeder Neuzugang ein Lied zum Besten

              geben… für welches hast du dich entschieden?

Matze:   Ich hab von den Prinzen „Alles nur geklaut“ gesungen… und gemerkt, dass die jüngeren

              Spieler bei uns damit nix anfangen konnten weil sie die Gruppe gar nicht kennen… (lacht)

 

Das sagt der Trainer über Matze:

Matze ist ein Linksfuß, das ist schon mal sehr gut, haben wir nicht so viele davon. Es freut uns, dass er wieder richtig eingestiegen ist bei uns. Er hatte ja pausiert, bzw. bei der Zweiten gespielt und ist dann unserem Lockruf der Ersten gefolgt. Er will wieder angreifen, konnte es bislang noch nicht ganz umsetzen, da er die ein oder andere Fehlzeit hatte und so nicht richtig in Tritt gekommen ist. Ich hoffe, dass er Bock hat zu explodieren, längere Trainingsphasen hat, dann warte ich gern auf ihn.

 

 

Djordje Leitze

Red:        Kann man sagen, Willkommen zurück, Djordje?

Djordje:    Ja, auf jeden Fall. Fasse wieder sportlich Fuß und fühl mich pudelwohl, es macht riesen Spaß.

 

Red:         Immer noch die Rückennummer 7, stimmts?

Djordje:     Ja, einfach meine Nummer – hab ich mir

                 auserwählt, als David Beckham noch bei

                 Manchester United gespielt hat und ich ihn als

                 Fußballer bewundert hab.

 

Red:        Du warst Aufstiegsheld von 2005 – so etwas

                wie der Publikumsliebling. Was unterscheidet

                aus deiner Sicht die GSV-Teams von damals

                und heute?

Djordje:    Insgesamt kommt mir die gesamte Spielanlage

                 einen Tick schneller vor. Unser Trainer damals Joe

                 Buck war ein richtig harter Hund – Normans Training ist ernsthaft, mit gelöster Grundstimmung, sehr attraktiv und zukunftsorientiert. Die Teams zu vergleichen ist schwierig… was gleich ist, dass beide Trainer auf ihre Art das Maximum aus uns Spielern herausholen, Norman kitzelt auch verborgene Prozente heraus und das pusht uns zusätzlich.

 

Red:         Viele Jahre warst du ein schneller Außenspieler – man findet dich jetzt in der

                 Sturmmitte. Wie siehst du die Positionsveränderung?

Djordje:     Grundsätzlich fühl ich mich auch in der Sturmmitte wohl. Mein läuferisches Vermögen hat im

                  Laufe der Jahre etwas nachgelassen, aber dafür antizipiere ich jetzt besser. Und wenn ich

                  sehe, wie unsere pfeilschnellen Spieler, wie z.B. Sandro, Fipps, Timo oder Nuri da über 

                  außen abgehen bin ich in der Mitte ganz gut aufgehoben. (lacht)

 

Red:         Du giltst als Stimmungskanone des Teams – immer gut gelaunt. Wie gehst du mit

                 Niederlagen um?

Djordje:     Da muss ich schon auf der Heimfahrt laute Musik hören…beschäftigt mich dann schon…

                 grüble über Spielsituationen, was man hätte besser machen können…Zuhause kann ich 

                 dann aber runter fahren, wenn ich mit meinen Söhnen spiele und schau wieder nach vorn.

 

Red:         Was zeichnet die Mannschaft dieses Jahr aus?

Djordje:     In erster Linie ihr sehr starker Wille. Dazu ein Trainergespann, dass sowohl außerhalb des

                 Platzes als auch auf dem Platz erkennt was Sache ist. Und wir haben eine ausgeglichene

                 Gemeinschaft – keine Stinkstiefel dabei.

 

Red:         Gibt es einen Gegner, bei dem du besonders motiviert bist?

Djordje:     Wenn Aldingen I dabei wäre…(lacht) …da spielt noch einer aus der Zeit von 2005 den ich

                 nicht abkann… aber so… am ehesten SGV Murr, für die ich auch einige Zeit aktiv war… und

                 natürlich das Derby gegen die Hauptstadt… TSG Steinheim…

 

Das sagt der Trainer über Djordje:

Bei Djordje freut es mich persönlich besonders, dass ein Spieler aus der Meistermannschaft von 2005 es noch einmal wissen will. Er hat schon in der zweiten gezeigt, dass er immer noch seinen Torriecher hat. Er investiert wieder mehr im Training, was man besonders im etwas höheren Fußballalter braucht, einfach nen Ticken mehr investieren als die jungen Spieler. Trotz seiner Erfahrung ist das jetzt für ihn wieder ein Lernprozess, wieder in der A-Klasse zu spielen. Er wird noch mehr Prozente rausholen. Er ist ein echter Brecher, mit nem extrem harten, guten Schuss. Durch seine positive Art, seine „Verrücktheit“ ist er auch außerhalb des Platzes enorm wichtig für unser Team.

 

 

Timo Dannenmaier

Red:      Hallo Timo, wie alt bist du und wie ist deine

              Rückennummer?

Timo:     Ich bin 25 und hab die Rückennummer 95, also

              mein Geburtsjahr…

 

Red:      Beim GSV II hatte man bei deinen wenigen

              Auftritten immer das Gefühl, dass da mehr geht

              – jetzt bist du bei GSV I gelandet. Talent und

             Wille jetzt zusammen?

Timo:    Naja… das ist letztes Jahr der Schule geschuldet

             gewesen… hatte oft Sonntagsschule,    bin jetzt in

             Kürze fertig und bin dann Technischer Betriebswirt.

 

Red:     In den Vorbereitungsspielen konntest du auf

             dich aufmerksam machen – hast du dir

             persönliche Ziele gesteckt?

Timo:    Zunächst möchte ich Druck auf die Stammspieler der Ersten machen… mich selbst mehr pushen… und einfach auch da sein, wenn man mich braucht. Ist toll, wenn ich der Mannschaft mit dem was ich biete weiterhelfen kann.

 

Red:      Wie erlebst du das Training und die Stimmung im Team?

Timo:     Für die Stimmung gibt’s nur ein Wort: mega! Wir sind wirklich wie eine Familie, eine echte

              Einheit, hab ich so noch nie in nem Verein erlebt – hab ja eine Zeit in Steinheim und auch

              Großbottwar gespielt. Und unser Training ist enorm strukturiert, mit viel Zug drin – bei dem ich

              mich vor allem auch im Einzelnen verbessern kann. Und das Ganze nicht verbissen, sondern

              mit Spaß und dennoch mit seriöser Ernsthaftigkeit.

 

Red:      Du hast nicht nur Fußball, sondern auch Football Erfahrung?

Timo:    Ja, das stimmt – hab 6 Jahre Football gespielt bei den Bulldogs in Ludwigsburg.

 

Red:      Welche Position?

Timo:     Hab als Running Back gespielt (das sind die schnellen Jungs, die die Bälle des Quarterback

              fangen und in die Endzone tragen…zum Touchdown. Anm. der Red.)

 

Red:      Wo siehst du deine Stärken und Schwächen?

Timo:     Meine Stärke ist sicher meine Geschwindigkeit, Schwäche am ehesten meine

              Chancenauswertung… das fuchst mich dann immer, wenn ich ne Chance versemmle… (lacht)

 

Red:      Gibt es einen Wunschgegner in der Liga gegen den du unbedingt spielen wolltest?

Timo:     Ganz klar – TSG Steinheim…da geht es mir wahrscheinlich wie den meisten                                          Höpfigheimern…

 

Das sagt der Trainer über Timo:

Timo hat in der letzten Saison schon bei der Zweiten gezeigt, was in ihm steckt. Konnte bedingt durch seine Sonntagsschule nicht richtig angreifen. Wir freuen uns, dass er es diese Saison wissen will. Hat eine sehr gute Vorbereitung gespielt, eine kleine Verletzung hat ihn etwas zurückgeworfen. Hätte einen Einsatz aufgrund seinen guten Eindrucks verdient gehabt. Er ist ein Spieler mit guter Laufleistung, hohem Tempo und ist für Gegenspieler unangenehm zu spielen, da er auch einen guten Körper hat und den sehr gut einsetzt. Ist oft bei zweiten Bällen zur Stelle und wenn er konstant trainiert und fokussiert bleibt, sehe ich ihn als Spieler, der sich im Team festspielen kann.

GSV Express vor Saisonstart

 

Interview mit Spielertrainer Norman Röcker

 

Red: Hallo Norman, die Vorbereitung ist vorüber mit zum Teil recht erfreulichen Testspielen.  Einige Neuzugänge haben sich in die Reihen der Etablierten geschoben – wie ist dein Eindruck vom sportlichen Gerüst des GSV I?

Norman: Mein Co-Trainer Fenna und ich sind sehr zufrieden mit der Vorbereitung – wir konnten gut arbeiten, wichtige Spieler sind geblieben, haben in der Entwicklung einen Schritt nach vorne gemacht. Unsere Neuzugänge erhöhen zusätzlich die Qualität und Breite unseres Kaders und bringen neuen Schwung in die Truppe. Jetzt freuen wir uns auf den Start der Saison

 

Red: Haben die Neuverpflichtungen Auswirkungen auf die taktische Ausrichtung?

Norman: In gewissem Sinne – ich bin ein Trainer, der nicht stur an seiner taktischen Linie klebt und die neuen Spieler ermöglichen Spielräume und neue Überlegungen, so z.B. dass Sandro Kraft über außen kommt, was im Übrigen voll eingeschlagen hat. Die Jungs setzen das alles auch toll um. 

 

Red: Der Kader wirkt stimmiger, aber auch breiter als letzte Saison. Werden Spieler auch an GSV II abgestellt? 

Norman: Ja, es ist tatsächlich stimmiger – unser Spielaufbau wirkt reifer, setzen unsere Strategie konsequent um. Wir haben seit Jahren Leader im Team die unsere immerhin 10 Neuzugänge bestens integriert haben. Natürlich stellen wir immer wieder Spieler zur Zweiten ab – der große Kader ermöglicht, dass wir abgeben können – so wie wir uns freuen, wenn sich Spieler wie z.B. Illir in der Zweiten toll entwickeln und dann bei uns angreifen können.

 

Red: Man hat den Eindruck, dass deine Jungs wieder wissen, wo das Tor steht – es wurde ordentlich getroffen in den Testspielen. Eine Zielwasserquelle gefunden…?

Norman: Vieles ergibt sich aus dem gestiegenen Selbstbewusstsein der Spieler. Wir erspielen uns Torchancen und als unsere oberste Prämisse gilt, nicht zu lange zu fackeln oder in Schönheit zu sterben – der direkte Torabschluss zählt.

 

Red: Marcel Schanzel ist der neue Spielführer, sein Vertreter ist Tim Wägerle. Was gab den Ausschlag für die beiden? 

Norman: Marcel ist mittlerweile im dritten Jahr bei uns. Er ist ein echter Leader, auf und neben dem Platz. Wir haben einen guten Draht zueinander. Er geht sportlich voran, ist menschlich tadellos, spricht auch mal unangenehme Themen an, ist ein energischer und harter Kämpfer, den wir brauchen. Er hat als Fußballer nochmal zugelegt, ist in einer überragenden Verfassung und wird die Bürde mit voller Power in die „Schlacht“ tragen. Bei Tim Wägerle gibt es keine Zweifel an seiner spielerischen Klasse. Außer seiner enormen Qualität ist er auch ein Antreiber, der auch mal mit dem Schiedsrichter diskutiert, im Training auch mit uns Trainern über neue Ideen spricht – und eine feste Größe bei uns im Team.

 

Red: Der Saisonstart am Sonntag ist wie letztes Jahr wieder gegen SKV Hochberg. Die Fans wollen einen Sieg – was sagt ihnen der Trainer?

Norman: Es hat schon einen gewissen Reiz, dass es der gleiche Gegner ist wie letzte Saison. Es wird aber ein ganz anderes Spiel geben. Meine Mannschaft hat sowohl im Ganzen, als auch jeder Einzelne einen Schritt nach vorne gemacht. Wir wissen, wie wichtig der Start in die Saison ist. Auch Hochberg wird mit den Hufen scharren… aber wir wollen die Punkte im Kälblingswald behalten, wollen das Spiel dominieren, unsere Qualität zum Tragen bringen. Ich weiß, dass wir als Sieger vom Platz gehen werden, weil die Jungs, alle im Verein sind heiß auf den Start, auf die Saison, wir fiebern der ersten Schlacht entgegen, das Stadion wird toben – endlich heißt es wieder: Festspieltage im Kälblingswald.

Interview mit unseren Neuzugängen

Mert Aydin

Red:      Du kommst vom FC Steinheim – die „Mammuts“

             gibt’s es ja leider nicht mehr – was waren Gründe für

             den Rückzug der Mannschaft?                   

Mert:    Es gibt viele Gründe. Ich war ja nicht nur Spieler, sondern auch im Vorstand tätig. Gegründet haben wir uns aus einem Freundeskreis, hatten auf dem Papier auch genügend Spieler, aber gegen Ende waren einfach viel zu wenige regelmäßig im Training und so wurde die Unzufriedenheit immer größer.

 

Red:      Habt ihr euch in der Vereinslandschaft von Steinheim

              integriert gefühlt?                       

Mert:    Einerseits ja – wir wollten ja als Steinheimer Verein

             wahrgenommen werden, andererseits hatten wir doch

             oft das Gefühl, dass die Stadt uns eher Steine in den

             Weg gelegt hat. Speziell im finanziellen Bereich – wir mussten Miete für Platz, Kabinen und Duschen bezahlen, das war nicht immer leicht - hatten uns mehr Verständnis und Unterstützung erhofft.

 

Red:      Wie alt bist du und wie ist deine Rückennummer?                                  

Mert:     Ich bin 24 Jahre jung – Rückennummer 11.

 

Red:      Du warst beim FC Führungsspieler, aber auch ein Hitzkopf… wie bringst du dich beim

             GSV ein?   

Mert:    Ja, stimmt, bin ein Spieler, der nicht nur mitgeht, sondern gern auch voran geht. Das

             war schon von klein auf so… bin eigentlich ein ruhiger Kerl… aber wenn`s sein muss,

             brenn ich auch… (lacht).

 

Red:      Was gefällt dir an deiner neuen Mannschaft?

Mert:     Mir gefällt ganz besonders, dass wir hier wie eine große Familie sind. Unterschiedliche

              Spielertypen, unterschiedliche Kulturen und doch hatte ich gleich das Gefühl, sehr gut

              aufgenommen geworden zu sein – ich fühle mich sehr wohl hier im Verein. Der

              Kontakt zum GSV kam über Sandro (Kraft) zustande, der mich zum Training

              eingeladen hat und Fenna (Co-Trainer) hat dann mit mir ein sehr gutes Gespräch

              geführt – und so bin ich hier.

 

Red:   Als Mittelstürmer ist man fürs Tore schießen da – hast du ein Ziel wie viele Tore es       

          werden sollen?  

Mert:  Nicht wirklich – für mich ist der Erfolg des Teams weitaus wichtiger – gern lege ich auch

           Tore für Mitspieler auf. Für unser Team hab ich schon ein klares Ziel, nämlich einen

           sicheren Mittelfeldplatz.

 

Red:    Wo liegen aus deiner Sicht deine Stärken u Schwächen?

Mert:    Zu meinen Stärken gehören sicherlich die Übersicht und der Abschluss – das

            Spielverständnis im Allgemeinen. Schwäche ist im Moment noch die Fitness… an der

            wird gearbeitet. Die letzten beiden Jahre haben wir beim FC doch recht wenig für

            Ausdauer und Kondition gemacht – das ist hier anders… und wird mir helfen, mein Spiel

            noch besser umsetzen zu können.

 

Red:   Auf welche Partie freust du dich in der neuen Saison besonders?

Mert: Also grundsätzlich mag ich gegen starke Gegner zu spielen, sicher haben die Partien

          gegen meine Ex-Vereine FV Oberstenfeld und SGV Murr einen besonderen Stellenwert.

 

 

Das sagt der Trainer über Mert:

Mert ist ein riesen Gewinn für uns. Er ist ein guter Typ, kreativer Stoßstürmer mit vielen Ideen, bringt sich ein und tut unserem Spiel gut. Er hat schon bewiesen, was er für ein Potenzial hat. Fußballerisch bringt er alles mit – jetzt muss noch der Körper mitmachen. Freu mich, dass er zu uns gekommen ist.

Illir Ternava

Red:      Hallo Illir, du kommst jetzt aus der Talentschmiede

             des GSV in die erste Mannschaft. Wie alt bist Du?

Illir:       Ich bin 20 Jahre jung.

 

Red:      Deine Rückennummer ist 80 – das ist ungewöhnlich.

Illir:       Die 80 hat für mich eine besondere Bedeutung –

              mein fußballerisches Vorbild Ronaldinho hat sie

              gehabt als er bei AC Milan (2008) spielte…

 

Red:     …das lässt Rückschlüsse auf deine Lieblingsposition               zu…

Illir:      (lacht) ja...das stimmt… am liebsten spiele ich auf

             der Zehn… komm aber auch gern über außen.

 

Red:      Du bist jetzt von GSV II zur Ersten gekommen – wo                  ist für dich der Unterschied?

Illir:       Auf alle Fälle bei der hohen Intensität und Schnelligkeit im Training und Spiel. Was mir               besonders gefällt ist, dass ich von den erfahrenen Spielern viel mitbekomme, die Tipps               helfen mir und bringen mich weiter. Besonders Norman (Trainer) weiß, wie ich mich   verbessern kann.

 

Red:      Du wohnst in Großbottwar und kommst aus der Jugend Spielgemeinschaft GSV-VfR.

Illir:       Ja… und ich hab mich dann für den GSV entschieden um mich in der A-Klasse zu beweisen.

 

Red:      Wenn du dich selbst einschätzen sollst – wo liegen deine Stärken und Schwächen?

Illir:       Da würde ich Technik am Ball und Ausdauer als Stärken nennen…. Schwächen am ehesten   meine Hektik, da ich manchmal übermotiviert und manchmal zu lässig bin und dann die   falschen Entscheidungen treffe – bin ja noch jung… das lern ich noch (lacht).

 

Red:      Gibt es einen Gegner in der Liga, auf den du dich besonders freust?

Illir:       Ganz klar der GSV Pleidelsheim… da spielt einer meiner besten Kumpels… und                                    gegeneinander zu spielen wäre schon was Besonderes für mich.

 

Red:      Dein persönliches Ziel bei und mit dem GSV?

Illir:       Als Erstes der Klassenerhalt… vielleicht irgendwann mal sogar um den Aufstieg mitspielen…                 und für mich ist ein Stammplatz ein Ziel in absehbarer Zeit…

 

Das sagt der Trainer über Illir:

Für Illir ist sein erstes Jahr in der A-Klasse sicherlich ein Reifeprozess. Bei ihm blitzt immer wieder sein großes Potenzial auf – er braucht einfach Geduld, wird seine Spiele bekommen. Er ist sehr lernwillig, hört gut zu und wir haben ihn nicht ohne Grund zur Ersten hochgezogen. Wir sehen in ihm große Entwicklungsmöglichkeiten.

Benni Ternava

 

Red:      Hallo Benni, willkommen beim GSV. Wie alt bist du?

Benni:  Hallo… danke… ich bin 22 Jahre jung.

 

Red:      Mit der 74 hast du eine ungewöhnliche Rücken-                        nummer gewählt. Was steckt dahinter?

Benni:  (schmunzelt) …ich hab am 7.4. meine Freundin                       kennen gelernt…

 

Red:      Du bist ein Linksfuß, Typ Terrier mit Technik… man                  findet dich in der Abwehr, richtig?

Benni:  Ja, bin ein klassischer Linksverteidiger.

 

Red:      Du bist von Murr, wo du auch wohnst, zum GSV                      gewechselt – was waren deine Beweggründe?

Benni:  Hatte mich zuletzt in Murr nicht mehr so wohl gefühlt und mein Cousin Illir hat mir dann gesagt, dass es hier beim GSV sehr familiär und engagiert zugeht. So bin ich ins Probetraining was mir gleich gefallen hat und hab dann unterschrieben.

 

Red:      Wie gefällt es dir bislang?

Benni:  Es gefällt mir sehr gut, tolle Stimmung, super Truppe.

 

Red:      Du bist von der Fußball-Technik der Typ „Straßenkicker“…

Benni:  Ja, hab schon den ein oder anderen Trick auf Lager… (grinst) arbeite zur Zeit aber besonders   an der    Fitness…da hab ich noch Nachholbedarf.

 

Red:      Wie beschreibst du dich selbst – Stärken und Schwächen?

Benni:  Stärken sicherlich Technik und Antritt – wie eine Rakete (lacht) - bei langen Sprints muss ich   noch an der Ausdauer arbeiten. Das intensive Training der Saisonvorbereitung ist da genau   richtig.

 

Red:      Spiel gegen SGV Murr… Benni Ternava im Kader… etwas Besonderes für dich?

Benni:  Ja…auf jeden Fall…wär ich hochmotiviert.

 

Red:      Du scheinst ein echter Wettkampftyp zu sein…

Benni:  Ja, so kann man sagen… wenn wir z.B. hinten liegen hau mich umso mehr rein, um das Spiel    zu drehen…                                                                                                                                    Ich hab zum ersten Mal den Verein gewechselt und bin begeistert, welcher Zusammenhalt in      der Truppe steckt und ich freu mich sehr auf die neue Saison.

 

Das sagt der Trainer zu Benni:

Bei Benni merkt man, dass er auf seiner Position hinten links große Erfahrung hat. Er ist ein super feiner Fußballer, vor allem enorm ehrgeizig. Er arbeitet hart an seiner Fitness – wenn er alles beisammen hat wird er eine echte Verstärkung für unser Team sein.

Dominik Rothacker

 

Red:          Hallo Dominik, du bist 23 Jahre jung und beim                          GSV als Torhüter aktiv. Stimmt es, dass du als                          Jugendkeeper (damals noch TGV Beilstein)                              einmal zum Probetraining beim VfB Stuttgart                            eingeladen warst?

Dominik:   Ja, das war in der D-Jugend. In Erinnerung ist mir                    aber lediglich, dass der Sohn von Krassimir                              Balakov auch mit im Training war… 

      

Red:          Du hast dich dann für eine Golf-Karriere                                    entschieden

Dominik:   Ja, da hat mich mein Vater inspiriert und wir                             haben schnell gemerkt, dass ich dafür auch                             Talent habe.

 

Red:             Sogar auf dem Sprung zum Profi…?

Dominik:     Ja, sozusagen…der Plan war, dass ich zumindest College-Golf spielen und somit mein                           Studium in den USA finanzieren wollte. Allerdings hab ich schnell gemerkt, dass ich da                           einen enormen Aufwand betreiben hätte müssen… das ließ sich dann nicht wie                                       erforderlich umsetzen.

 

Red:             Du spielst heut noch Golf im Verein. Wie geht das parallel zum Fußball?

Dominik:     Das ist kein Problem – die Trainingszeiten kollidieren nicht. Und dieses Jahr ist durch

                    Corona bedingt kein Golfturnier.

 

Red:             Profitierst du vom gemeinsamen Training mit GSV-Torhüter Alex (Deyhle)?

Dominik:     Auf alle Fälle. Wir sind auf einer Wellenlänge, ich kann von seiner Erfahrung lernen, mir

                    Tipps holen. Wir haben auch keine klassische Konkurrenzsituation, da Alex die Nummer 1

                    ist, dennoch stacheln wir uns im Training an…sehe es eher wie beim Handball, wo die

                    Torhüter sich sportlich und mental ergänzen.

 

Red:            Deine Stärken – Schwächen?

Dominik:    Stärken auf jeden Fall Eins gegen Eins Situationen und Reflexe… aufholen muss ich noch

                    beim Strafraumspiel…hier hilft mir die Arbeit mit den Torwart-Trainern und der Wettkampf.

 

Das sagt der Trainer zu Dominik:

Shorty (Spitzname von Dominik) ist hier von Null auf Hundert bei uns eingestiegen – ist bei den Jungs

gleich gut angekommen und mitten im Team. Er hat enormes Potenzial, super Ansätze und ist top

motiviert. Er wird Spielpraxis beim GSV II sammeln.

GSV Stadion „Im Kälblingswald“ jetzt mit Auswechselbänken

Sonne, Wind und Wetter sind in Zukunft nicht mehr das Problem der Auswechselspieler des GSV und seiner Gastmannschaften. Wo in den vergangenen Jahren Sonnenschirme, Regenschirme oder einfach pures Durchhaltevermögen der Reservespieler gefordert war, ist zukünftig professionell wirkender Schutz vorhanden. Seit Freitag stehen im Stadion im Kälblingswald neue Auswechselbänke an den Außenlinien. Sechs Spieler des GSV II haben bei tropischen Temperaturen die Bänke aufgebaut. Jetzt heißt es die korrekten Aufstellplätze zu definieren und die Angebote der Sponsoren zu prüfen, die dieses auffällige Werbeinstrument mit entsprechender Botschaft nutzen wollen. Anfragen an: vorstand@gsv-hoepfigheim.de.

 

Vielen Dank ans Aufbauteam Pat, Häcki, Markus, Jonathan, Kevin und Timo.

HJR

Der GSV-Espress ist wieder zurück auf dem Gleis

GSV Höpfigheim startet Saisonvorbereitung

 

Nach einer langen Fußball-Pause, die Corona bedingt den Abbruch der Saison mit sich brachte, ist mit der Entscheidung des WFV, die Kreisliga A am 6. September zu starten, die Ampel auf Grün für die neue Saison gesprungen. Der GSV, schon seit einiger Zeit mit Übungseinheiten zu Gange, schaltet ab jetzt in den Wettkampfmodus – es gilt, alles dafür zu tun, die Grundlagen für einen guten und erfreulichen Saisonverlauf zu schaffen.

 

Das Personal des GSV I bleibt im Kern zusammen, ein paar Abgänge und Zugänge sind zu verzeichnen. Kapitän Henrik Willberg wagt den Sprung in die Bezirksliga – er geht künftig beim TSV Benningen (Meister A-Liga) auf Torejagd. Weitere Abgänge sind: Michael Trautwein, TSV Ensingen (B-Liga), Alessio Gamba, GSV Pleidelsheim (A-Liga), Fabre Bergamotto, TUS Freiberg (B-Liga), Kai-Uwe Löder (pausiert).

 

Bei den Zugängen freut man sich über Nuri Akpinar (NK Croatia Bietigheim, Bezirksliga), Mert Aydin, (FC Steinheim, B-Liga), Benjamin Ternava (SGV Murr, A-Liga), sowie die GSV-Talente Illir Ternava, Matthias Hempfe sowie Dominik Rothacker (Tor). Nähere Vorstellung der Neuzugänge erfolgt in Kürze.

 

Testspiele sind schon terminiert. Erster Test am kommenden Sonntag, 26.07. um 15 Uhr im Stadion am Kälblingswald. 

GSV I – TSV Asperg

HJR

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